Hewlett-Packard erfindet "zentralisierte Workstations"

12. Dezember 2006, 15:38
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HP bringt "Blade-Workstation" für anspruchsvolle PC-Anwendungen

HP bringt "Blade-Workstation" für anspruchsvolle PC-Anwendungen
Der nunmehr weltweit grösste IT-Hersteller Hewlett-Packard lancierte heute ein interessantes Produkt - eine Art "weder Fisch (Server) noch Vogel (Hochleistungs-PC)" Workstation (Foto). Und zwar handelt es sich um Rechner in einem Blade-Chassis, mit denen nicht Server-Applikationen oder ein Cluster gefahren wird, sondern die für die Rechenarbeit für einzelne Workstations benutzt wird. Vorteil: Der Anwender arbeitet mit einem einfachen, wartungsarmen Thin-Client mit zwei Videokarten oder einem Notebook oder PC, während die eigentlichen Workstations zentral und damit einfacher verwaltbar in dem Blade-Chassis stecken. Zentral an der "Blade-Workstation" ist die HP-eigene "Remote Graphics Software". Die Blades selbst sind mit 2-Kern-Prozessoren von AMD bestückt.
Die neuartigen Workstations eignen sich für Client-Anwendungen, die eine hohe Rechenkapazität verlangen oder sehr grosse Ansprüche an die Grafikeigenschaften stellen. Solche Anforderungen gibt es beispielsweise in den "Trading Floors" der Banken, wo es pro Arbeitsplatz mehrere, grosse Bildschirme gibt, in der Forschung der Pharmaindustrie und an CAD-Arbeitsplätzen von Ingenieuren. Ein grosser Vorteil ist, dass Daten relativ einfach zentral im Rechenzentrum gespeichert werden können.
Ein einzelner Client kann auch Verbindungen zu mehreren der "Blade Workstations" (Sessions) aufbauen oder es können sich mehrere, auch räumlich getrennte Anwender eine der Blades teilen. Eine Workstation kann bis zu vier Bildschirme ansteuern. Als ersten Kunden nennt der Hersteller die Londoner Bank Loyds TSB, die 255 der neuartigen Worktstations für die Arbeitsplätze der Börsenhändler einsetzt. (hc)

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