Hitachi bohrt TagmaStore-Performance auf

29. Mai 2006, 10:02
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"News, die die Konkurrenz nicht gerne hört."

"News, die die Konkurrenz nicht gerne hört."
Hitachi bzw. Hitachi Data Systems hat seine "TagmaStore Universal Storage Platform" (USP) technologisch aufgewertet – "News, die die Konkurrenz nicht gerne hört", so meint Hitachi dazu kämpferisch. Die Gesamtleistung der TagmaStore-Systeme konnte gemäss Hitachi um 25 Prozent erhöht werden. TagmaStore könne nun bis zu 2,5 Millionen IOPS (Input-Output-Operationen pro Sekunde) bewältigen, gemäss Hitachi 260 Prozent mehr als die "monolithische" Konkurrenz.
Die direktesten Konkurrenten von Hitachis USP im High-end-Storage-Bereich sind EMCs Symmetrix DMX-3- und IBMs TotalStorage DS8000-Systeme. (Die High-end-Arrays von HP und Sun sind unter eigenem Namen verkaufte OEM-Geräte und stammen ebenfalls von Hitachi).
Die Performance-Steigerung wurde unter anderem durch eine verbesserte Lastaufteilung unter den Prozessoren erreicht. Die neue TagmaStore-Generation unterstützt nun ausserdem auch iSCSI und 4Gbit/s-Fibre Channel-Anschlüsse.
Auch auf der Softwareseite hat Hitachi Änderungen angebracht, zum Beispiel bei den Datenreplikationstools "Hitachi Universal Replicator" und "ShadowImage In-System Replication". Der Universal Replicator, ein Tool für die Datenreplikation über lange Distanzen, kann Daten nun zwischen bis zu vier geografisch verteilten USP-Systemen replizieren (bisher zwei). Bei "ShadowImage", für die Datenreplikation innerhalb eines Systems zuständig, wurde die Leistungsfähigkeit gemäss Hitachi um das dreifache gesteigert, was die Replikation von mehr als einem GB an Daten pro Sekunde erlaube.
Für Security- und Compliance-Zwecke wurden ausserdem die Logging-Funktionen verbessert. Die USP enthält nun ein Log-File, das sämtliche User-Zugriffe dokumentiert, mit Daten wie der Zeit, Name und Parameter der durchgeführten Handlungen sowie deren Endresultat. (hjm)

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