Hitachi will helfen Backup-Daten zu monetarisieren

17. Mai 2018, 14:19
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Hitachi Vantara, Hunderprozent-Tochter von Hitachi, hat heute die neuste Version von Hitachi Data Instance Director (HDID) vorgestellt.

Hitachi Vantara, Hunderprozent-Tochter von Hitachi, hat heute die neuste Version von Hitachi Data Instance Director (HDID) vorgestellt. Die Version 6.5 der Plattform für Datenrettung soll nicht nur mit Snapshot- und Replikationstechnologie Datenbanken und Anwendungen schützen, sondern auch die Wiederverwendung und Monetarisierung unstrukturierter Backup-Daten ermöglichen. Und dies ohne Auswirkungen auf die primäre Produktionsumgebung, wie Hitachi in einer Mitteilung verspricht.
"Traditionell ruhen Backup-Daten, warten auf eine Katastrophe und beanspruchen dabei wertvollen Speicherplatz", sagt Peter Sjoberg, Global Business Leader for Data Intelligence Global Field and Industry Solutions bei Hitachi Vantara. "Immer mehr Unternehmen wollen aber einen Mehrwert aus ihren Backup-Daten ziehen und sie anderen Anwendungen, zum Beispiel für Recherchen und Business-Analysen zur Verfügung stellen."
Dazu sende HDID 6.5 Dateisystem-Backups in einem nativen Datei- oder Objektformat an die Hitachi Content Platform. Diese könnten dann von Hitachi Content Intelligence und Hitachis Analysesoftware Pentaho verwendet werden, um Compliance- und Suchfunktionen, datengesteuerte Einblicke und andere neue Anwendungsfälle für das Datenmanagement bereitzustellen, so der japanische Techkonzern. Dies ermögliche es Unternehmen, ihre Backup-Daten stärker zu nutzen, um eine Reihe sekundärer Operationen durchzuführen, wie etwa Datenerkennung, Governance und Compliance, Analysen und DevOps.
Zudem verspricht Hitachi Vorteile bei Skalierbarkeit, Kosten, Zuverlässigkeit und Leistung beim Backup. (ts)

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