Höhere Einkaufskosten für HP, Lenovo und Acer

22. Mai 2008, 15:52
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Die grossen PC-Anbieter HP, Lenovo und Acer werden in nächster Zukunft den asiatischen Produzenten ihrer Notebooks etwas höhere Einkaufspreise bezahlen als bisher.

Die grossen PC-Anbieter HP, Lenovo und Acer werden in nächster Zukunft den asiatischen Produzenten ihrer Notebooks etwas höhere Einkaufspreise bezahlen als bisher. Dies berichtet, so der taiwanische Newsdienst 'Digitimes', die chinesischsprachige Publikation 'Apply Daily', die sich auf Insider aus der Industrie stützt. Dell soll die Verhandlungen noch hinausziehen, die Chance sei aber gross, dass auch Dell die höheren Preise akzeptieren werde.
Nach dem Bericht halten sich die Preissteigerungen aber in Grenzen. HP, Acer und Lenovo sollen Preisofferten akzeptiert haben, die je nach Modell und Produzent zwischen fünf und zwanzig US-Dollar höher liegen, als bisher. Ausserdem dürften die grossen Hersteller Aufträge an weitere Originalhersteller vergeben, die bisher nicht zum Zug kamen, und daher bereit sein könnten, billiger zu produzieren. Ob sich die Kostenerhöhung spürbar auf die Endpreise auswirkt, scheint daher zweifelhaft. (hjm)

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