Hoffen auf gute Zahlen der Netzwerkausrüster

16. Oktober 2009, 14:41
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Nachdem Nokia Siemens enttäuscht hat, wartet man gespannt auf die Zahlen von Ericsson und Alcatel-Lucent.

Nachdem Nokia Siemens enttäuscht hat, wartet man gespannt auf die Zahlen von Ericsson und Alcatel-Lucent.
Der Handy-Marktführer Nokia musste einen grossen Abschreiber auf dem gemeinsam mit Siemens betriebenen Telekom-Ausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) vornehmen. Deshalb schrieb der finnische Hersteller im dritten Quartal einen Verlust von 913 Millionen Euro – verglichen mit einem Gewinn von über einer Milliarde Euro im Vergleichquartal des Vorjahres.
Nokia schrieb auf seine NSN-Hälfte 908 Millionen Euro ab. Analysten hatten zwar einen Abschreiber erwartet, allerdings einen deutlich tieferen. Nokia glaubt, dass der Marktanteil von NSN im laufenden Jahr stärker zurückgehen wird als erwartet. Hierbei spielen sicherlich auch die aufkommenden chinesischen Wettbewerber ZTE und Huawei eine Rolle.
Die "etablierteren" NSN-Konkurrenten Ericsson und Alcatel-Lucent werden in den kommenden Tagen ebenfalls Zahlen präsentieren. In beiden Fällen werden keine schlechten Zahlen erwartet. Analysten gehen davon aus, dass das Geschäft von Ericsson relativ stabil ist. Das schwedische Unternehmen wird die Zahlen am 22. Oktober veröffentlichen.
Bei Alcatel-Lucent gehen die Analysten davon aus, dass der Konzern auf Basis des bereinigten operativen Ergebnisses den Breakeven im Gesamtjahr erreichen wird. Der französisch-amerikanische Telekommunikationsausrüster hatte im vergangenen Quartal erstmals schwarze Zahlen veröffentlicht. Die neuesten Daten werden am 30. Oktober präsentiert. (mim)

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