Hoher Verlust für GFT Schweiz

30. März 2005, 14:56
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Die Schweizer Tochter des IT-Dienstleisters macht über eine Million Euro Verlust.

Die Schweizer Tochter des IT-Dienstleisters macht über eine Million Euro Verlust.
Der in einigen Ländern Europas aktive deutsche IT-Dienstleister GFT Technologies hat im letzten Jahr weiterhin Verluste gemacht, konnte diese aber gegenüber dem vorletzten Jahr stark reduzieren. Der Nettoverlust betrug 3,9 Millionen Euro, während es 2003 noch 17,7 Milllionen Euro waren. Der Umsatz sank, hauptsächlich durch Verkäufe von Unternehmensteilen, verglichen mit 2003 um 12,5 Millionen auf 125,5 Millionen Euro.
Eines der Sorgenkinder des Konzerns ist die Schweizer Niederlassung, die 32 Mitarbeitende beschäftigt. Die in Wallisellen stationierte GFT Technogies (Schweiz) AG fuhr bei 2,9 Millionen Euro Umsatz einen Verlust von über 1,1 Millionen Euro ein – beinahe soviel wie die deutsche GFT Technologies AG, deren Umsatz aber mehr als zwanzigmal höher ist.
Verluste bei Festpreisprojekten in der Schweiz
GFT Schweiz verpasste damit sowohl das Umsatz- als auch das Ergebnisziel deutlich. Gemäss GFT wurde dies vor allem durch die Verschiebung eines Grossprojektes – das nun aber in diesem jahr realisiert werden kann – sowie durch hohe Verluste bei drei Projekten, für die ein fixer Preis vereinbart worden war, verursacht.
Für den Gesamtkonzern erwartet Ulrich Dietz, der Vorstandsvorsitzende von GFT, nun eine Rückkehr in die schwarzen Zahlen, wobei er vor allem von einem Anstieg der Nachfrage nach IT-Dienstleistungen in Deutschland, Großbritannien und Spanien, den Kernmärkten von GFT, ausgeht. (Hans Jörg Maron)

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