Hostpoint zählt zu den Switch-Profiteuren

27. Januar 2016, 15:31
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Besonders weil Switch seine Rolle als Registrar aufgegeben hat, kann der Web-Provider Hostpoint 2015 ein erstaunlich gutes Jahresresultat vorlegen. Beim Umsatz habe man 2015 um satte 24 Prozent auf 14,5 Millionen Franken zulegen können, heisst es in einer Mitteilung. Erstaunlich ist dabei die Höhe des Umsatzwachstums, denn gewachsen ist Hostpoint in den letzten zehn Jahren immer, zuletzt allerdings nur um etwa 14 Prozent.
Den Umsatzschub 2015 verdankt Hostpoint denn auch der Übernahme von einstigen Switch-Kunden, wobei es zu teilweise recht intensiven Gefechten kam. Es sei eine generelle Entwicklung in der Schweiz gewesen, sagt Hostpoint-Pressesprecher Thomas Brühwiler zu inside-channels.ch. Denn 450'000 Besitzer der 1,2 Millionen registrierten Internetseiten mit ".ch"-Endung hätten auf Anfang 2015 von Switch zu einem der 70 privaten Anbieter wechseln müssen. Waren bei den Rapperswilern Ende 2014 noch etwa 280‘000 Domain-Namen registriert, sind es aktuell rund 400‘000.
Welche Konsequenzen sich aus diesem einmaligen Effekt für den Gewinn ergeben haben, will der Hoster, der sich nach wie vor im Besitz der drei Gründer Sandro Bertschinger, Markus Gerbert und Claudius Röllin befindet, nicht bekannt geben. Lediglich, dass man "profitabel" arbeite und im letzten Jahr zu den 41 Mitarbeitern 10 neue hinzugekommen seien, lässt sich Pressesprecher Thomas Brühwiler entlocken. Er hält aber fest, dass beim Wechsel des Registrars nicht selten auch die Webseiten gezügelt worden seien, um nur einen Ansprechpartner zu haben, wie er anfügt, und auch davon habe man profitiert. Ob 2016 erneut so gute Zahlen wie im Vorjahr vorgelegt werden können, lässt Brühwiler zwar offen. Wachsen, hält er jedoch optimistisch fest, werde man sicher. Klar sei bereits, dass erneut der Mitarbeiterbestand aufgestockt und im Sommer 2016 erstmals auch ein Lehrling ausgebildet werden soll. (vri)

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