Houston, we have a problem

13. Mai 2009, 08:12
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BloggingToms Abenteuer im Cyberspace LXXVI

BloggingToms Abenteuer im Cyberspace LXXVI
Twitterer schreiben ihre Kurznachrichten in allen Lebenslagen. Ganz egal, ob man sich kurz vor dem Flugzeugstart auf dem Rollfeld befindet, im Stau in der Nase bohrt oder sich an einer Messe die Langweile vom Finger schreibt: Es wird getwittert, was das Zeug hält. Astro_Mike treibt es nun auf die Spitze. Der zwitschert zwar nicht ganz so häufig wie die meisten Erdenbewohner, dafür schreibt er seine Kurznachrichten aus 590 Kilometer Höhe. Mike Massimino, wie Astro_Mike mit richtigem Namen heisst, ist nämlich Astronaut und seit gestern mit dem Space Shuttle Atlantis unterwegs im Orbit, um zusammen mit seinen Mit-Astronauten das Hubble-Teleskop zu warten. Und das scheint zu interessieren. Immerhin folgen bereits über 243'000 Personen seinen News aus dem All.
Haben die eigentlich Internet im Space Shuttle? Und gar einen Twitter-Client für Windows installiert? Zum Glück nicht, wie Mike am 1. Mai seinen Zuhörern erklärte. Er schickt seine Tweets vielmehr per Email(?) an die NASA, wo ein (eigens dafür angestellter?) Mitarbeiter das ganze in Twitter tippt. Wär ja auch zu blöd, wenn die Twitter-Applikation einen (Computer-)Absturz verursachen würde: "Dear followers, we have a problem!"
Erst vor kurzem regte sich in Deutschland oder Grossbritannien Widerstand gegen Google Street View. In der Schweiz ist es erstaunlicherweise ziemlich ruhig. Und das, obwohl auch hier bereits die Kamerafahrzeuge von Street View ihre Runden drehen, und jede (Strassen-)Ecke aufnehmen. Ein neues "Mashup" mit Twitter und Street View könnte die Problematik nun noch (ein wenig) verschärfen. "Stweet" zeigt nämlich den Aufenthaltsort des Absenders eines Tweets aus nächster Nähe. Das kann zwar, zum Beispiel bei einem Notfall, durchaus hilfreich sein. Aber so wird dann auch schnell klar, dass der Tweet "Bin krank und liege im Bett" nicht ganz der Wahrheit entspricht. Zumindest, wenn Street View dann als Aufenthaltsort die Copacabana zeigt.
Haben Sie sich schon mal gefragt, wie ein Tag ohne Nachrichten aussehen würde? Bitte sehr)

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