HP beginnt OpenView und Mercury zu verschmelzen

22. Oktober 2007, 13:36
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Beginn der Integration von Mercury und OpenView über gemeinsame Benützung einer einzigen Konfigurations-Datenbank.

Beginn der Integration von Mercury und OpenView über gemeinsame Benützung einer einzigen Konfigurations-Datenbank.
Hewlett-Packard hat heute eine ganze Reihe von neuen Versionen diverser Software-Pakete, die aus der eigenen OpenView-Küche oder dann von der vor einem Jahr übernommenen Mercury stammen, angekündigt. Interessant: Weder OpenView noch Mercury werden in der heute veröffentlichten Pressemitteilung erwähnt. Die beiden Markennamen verschwinden also wie angekündigt nach und nach. HP positioniert seine Software für die Verwaltung von Informatik-Umgebungen nun als "Business Service Management" Software.
Ein zentrales Element der drei Software-Pakete "Operations Center", "Network Management Center" und "Business Availability Center" ist die Universal Configuration Management Database (CMDB). Anwender von HPs Infrastrukture-Management-Software vom "kleinen" Supporter bis zum CIO werden also Daten aus der gleichen Quelle sehen.
HP "Network Management Center" gibt es nun in der Version 8.0. Neu in diesem Paket ist beispielsweise eine völlig überarbeitete Version des bekannten Network Node Managers. Anwender können nun Ereignis-Management gemäss ITIL v3 implementieren und automatisieren. Zudem soll die Software auch Probleme in Netzwerken, über die moderne, zusammengesetzte (Composite) Applikationen zusammenarbeiten, aufzeigen können.
Auch das aus der Mercury-Küche zu HP gekommene "Operations Center" gibt es nun in der Version 8.0. Es soll IT-Managern tiefere Einblicke in die Auswirkung der Performance der IT-Infrastruktur auf das Business geben und vermehrt Automatisierungen anbieten.
Schliesslich gibt es eine neue Version 7.0 des "Business Availability Centers". Darin ist nun auch Technologie der in diesem Frühjahr übernommenen Softwarefirma Bristol Technology integriert. Die Software überwacht im wesentlichen Applikationen und Transaktionen und hilft mit, die Ursache von Problemen zu finden. Hilfreich ist die Integration mit der Infrastruktur-Datenbank CMDB, da man damit Probleme bei Applikationen auf allfällige Veränderungen in der Infrastruktur zurückführen kann. Zudem können immer wiederkehrende Ereignisse mit autormatisierten Routinen gelöst werden und man kann eine Verknüpfung zu Helpdesk-Systemen herstellen. Neu integriert wurde Software, die speziell Transaktionen beobachtet ("TransactionView"), sowie HPs "Business Process Insight". (Christoph Hugenschmidt)

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