HP bringt leichtes VR-Headset mit viel höherer Auflösung

22. März 2019, 15:52
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HPs Strategie ist klar und wird seit Jahren gleich kommunizert.

HPs Strategie ist klar und wird seit Jahren gleich kommunizert. Printer, Noteobooks und PCs sind das Kerngeschäft, während man mit 3D-Druckern für die Industrie und mit Geräten für Virtual-Reality-Umgebungen rasch wachsende, junge Märkte erobern will.
An seiner Partnerkonferenz in Houston stellte der kalifornische Hersteller diese Woche ein Produkt vor, das im VR-Markt neue Massstäbe setzen soll. Es ist eine "Reverb" genannte Virtual-Reality-Brille, deren zwei Bildschirme Bilder mit einer Auflösung von 2160 x 2160 Pixeln darstellen und ein Blickfeld von 114 Grad ermöglichen. Die Brille ist zu dem mit 0,5 Kilogramm relativ leicht und lässt sich gemäss Hersteller komfortabler als bisher bekannte Brillen tragen. Man könne deshalb länger als nur eine halbe Stunde in VR-Umgebungen arbeiten. Der mangelnde Trage-Komfort von VR- und AR-Brillen wird oft als Grund dafür genannt, dass sich bisher weniger VR- und AR-Anwendungen im Markt etabliert haben als erwartet.
Die Brille selbst ist zwar relativ leicht, doch braucht man viel Grafik-Leistung, um so hoch aufgelöste Daten zu erzeugen. Die Brille wird zusammen mit einem 3,5 Meter langen Kabel für die Verbindung zu einem PC oder einer Workstation geliefert. Zudem gibt es ein Kabel für die Verbindung zum tragbaren "VR PC" (Foto unten). Dieser ist ohne Traggestell und ohne die im laufenden Betrieb auswechselbaren Batterien 4,65 Kilo schwer.
Als Zusatz gibt es Mikrofone, Lautsprecher und zwei Zeigegeräte mit Bewegungssensoren. Softwareseitig wird Microsoft Mixed Reality und Steam VR unterstützt. Die rund 650 Franken teure Brille ist vor allem auch für industrielle Anwendungen in der Konstruktruktion gedacht. Es gibt auch eine etwas günstigere Consumer-Version. (hc)

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