HP: CA zu teuer, BMC wächst nicht

3. Juli 2006, 12:48
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Der Chef von HPs Software-Abteilung hat kreisende Gerüchte dementiert, dass HP an der Übernahme eines seiner Hauptrivalen im Markt für IT-Infratsruktur-Management arbeite.

Der Chef von HPs Software-Abteilung hat kreisende Gerüchte dementiert, dass HP an der Übernahme eines seiner Hauptrivalen im Markt für IT-Infratsruktur-Management arbeite. Todd deSlaughter, General Manager von HPs OpenView Business Unit erklärte explizit, dass momentan wender CA noch BMC für HP als Übernahmeobjekte in Frage kämen.
CA, so deSlaughter, sei an der Börse viel zu hoch bewertet und damit zu teuer, und BMCs Wachstum generell stagniere, vor allem im Mainframe-Business. Das nach der Übernahme vobn Remedy bei BMC erzielte Wachstum bezeichnete er als "isoliert". und BMC habe ein ernsthaftes Problem mit seinem "Patrol"-Geschäft.
HPs CEO Mark Hurd hat schon mehrmals bekräftigt, dass er weiter in HPs Softwaregeschäft investieren will. HP liess in seiner Amtszeit zum Beispiel 425 Millionen Dollar für die Übernahme von Peregrine Systems im letzten Herbst springen. Viele Marktbeobachter glauben aber, dass HP eine noch deutlich grössere Übernahme tätigen müsste, um dem eigenen Anspruch gemäss auf diesem Gebiet mit IBM konkurrieren zu können. (hjm)

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