HP-EDS: Noch keine Angaben zu einem möglichen Stellenabbau in der Schweiz

16. September 2008, 15:16
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Weltweit zittern 320'000 HP- und vor allem EDS-Mitarbeitende um ihren Job. Konsequenzen für die Schweizer Niederlassungen sind noch unbekannt. Derweil jubeln die Börsianer.

Weltweit zittern 320'000 HP- und vor allem EDS-Mitarbeitende um ihren Job. Konsequenzen für die Schweizer Niederlassungen sind noch unbekannt. Derweil jubeln die Börsianer.
Der gestern Montag nach Börsenschluss angekündigte Abbau von 24'600 Stellen bei HP und EDS ist bei den Börsianern gut angekommen. HP-Aktien legten nach der Ankündigung im nachbörslichen Handel 1,2 Prozent auf 45,88 Dollar zu. Sie waren zuvor mit einem Minus von 3,5 Prozent aus dem Handel gegangen. Die meisten Analysten hatten zuvor mit weniger Stellenstreichungen gerechnet. Das heisst, sie freuen sich jetzt, dass Hewlett-Packard mit dieser drastischen Massnahme noch mehr Kosten sparen wird, was wiederum den Profit des Unternehmens (und den der Börsianer) maximieren wird.
Weniger Euphorie dürfte die Nachricht bei den rund 320'000 Angestellten von HP und EDS ausgelöst haben. Viele von ihnen fürchten jetzt um ihren Job. HP hat angekündigt, dass die Hälfte der Stellen in den USA gestrichen werden sollen. Betroffen sind vor allem die EDS-Bereiche Buchhaltung, IT, Personal- und Justizwesen. Noch ist nicht bekannt, wie stark auch die Schweizer Niederlassungen von HP und EDS betroffen sein werden. "Der Integrations-Prozess für Europa beginnt erst jetzt. Wir können deshalb noch keine Aussage machen, was diese Ankündigung für die Schweiz bedeuten wird", so HP-Sprecherin Barbara Gfeller gegenüber inside-it.ch. Weitere Informationen erwarte man in den kommenden Wochen. (Maurizio Minetti)

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