HP ist der bessere Direktverkäufer als Dell

11. Mai 2006, 16:47
  • international
  • hp
  • dell technologies
image

HP brüstet sich damit, Dell mit auf seinem ureigensten Gebiet, dem Direktverkauf, zu schlagen.

HP brüstet sich damit, Dell mit auf seinem ureigensten Gebiet, dem Direktverkauf, zu schlagen.
HP behauptet, einer der Hauptgründe für die jüngsten nicht gerade glänzenden Resultate von Dell gewesen zu sein. Grössere Unternehmen seien zunehmend unzufrieden mit Dells Vertriebspraktiken. "Wir verdrängen Dell in den meisten der grösseren und strategischen Accounts", erzählte Alberto Bozzo, Vice President in HPs Personals Systems Group 'ZDNet UK' an einem Event in San Francisco.
Bozzo meinte auch: "Die meisten unserer grossen Kunden sind unzufriedene Kunden von Dell. Sie sind unzufrieden wegen Services, die nicht geleistet wurden, unzufrieden mit den Lieferzeiten und unzufrieden mit der Qualität der Produkte."
Gemäss Bozzo setzt HP dabei Dell vor allem durch den Direktverkauf unter Druck. "Die Kunden verlangen danach, direkt bei uns zu kaufen, wegen der Qualität unesrer Dienstleistungen und der direkten Beziehung."
Von den Erfolgen auf den Appetit gebracht, möchte Bozzo nun noch einem weiteren Erkonkurrenten Kunden abjagen: Es gebe immer noch eine grosse globale Kundenliste, die HP abarbeiten könne – neben gegenwärtigen Dell-Kunden vor allem auch IBM-Kunden. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Schwerer Schlag gegen eine der erfolgreichsten Ransomware-Banden

Die Gruppe Hive hatte unter anderen Emil Frey und Media Markt attackiert. Jetzt haben das FBI, Europol und weitere Behörden die Hive-Infrastruktur ausgeschaltet.

publiziert am 27.1.2023
image

Intel-Zahlen rasseln in den Keller

Im vergangenen Quartal fiel der Umsatz im Jahresvergleich um 32% auf 14 Milliarden Dollar. Unter dem Strich steht sogar eine rote Zahl.

publiziert am 27.1.2023
image

Sunrise will nicht freiwillig auf Huawei verzichten

Ohne politischen Druck werde man nicht auf die Mobilfunktechnologie des chinesischen Anbieters verzichten, sagte der CEO der Muttergesellschaft.

publiziert am 26.1.2023
image

Auch bei IBM stehen weltweit Entlassungen an

Der Konzern will rund 4000 Jobs streichen. Betroffen sind diejenigen Bereiche, die nicht in Kyndryl und Watson Health ausgelagert wurden.

publiziert am 26.1.2023