HP kündet Whitebox-Server an

12. März 2015, 13:19
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If you can't beat them, join them: HP lanciert mit "Cloudline" eine neue Server-Linie. Specs vom Open Compute Projekt, Produktion durch Foxconn.

If you can't beat them, join them: HP lanciert mit "Cloudline" eine neue Server-Linie. Specs vom Open Compute Projekt, Produktion durch Foxconn.
Cloud-Computing bedroht die klassischen Serverhersteller wie IBM, Oracle, HP oder Fujitsu. Denn die Betreiber von grossen und mittelgrossen Cloud-Infrastrukturen ziehen oft so genannte "White Box"-Server den teureren Systemen der grossen IT-Hersteller vor. Treiber dieses Trends ist unter anderem das "Open Compute Project", in dem grosse Player wie Facebook, Microsoft und Rackspace bei der Entwicklung von öffentlich zugänglichen Spezifikationen für Server und Netzwerkkomponenten zusammenarbeiten.
Ganz nach dem bewährten Prinzip "if you can't beat them, join them" springt nun Hewlett-Packard auf den White-Box-Zug. HP lancierte diese Woche am Open Compute Summit eine neue Serverlinie namens Cloudline. Die minimal ausgerüsteten Server werden von Foxconn hergestellt und sollen "White-Box-Preise" haben, also ausgesprochen günstig sein. Hauptvorteil der Server ist, dass Service-Provider einfach und rasch zusätzliche Server hinzufügen können. Sie werden nach den Spezifikationen des Open Compute Projects designt.
In einer ersten Runde wird es fünf Varianten der Cloudline-Server geben, drei von ihnen kann man ab Ende Monat bestellen. Die Preise hängen von der Bestellmenge und dem Support-Level ab, den der Kunde wünscht. Man könne die Server auch mit einer Garantiefrist von nur 30 Tagen bestellen, sagte HP-Mann John Gromala am Open Compute Summit.
Bereits vor einigen Tagen hat HP White-Box-Switches angekündigt. (hc)

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