HP-Offensive im Bereich Applikationsmodernisierung

13. April 2011, 13:53
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Neue Produkte, neue Services.

Neue Produkte, neue Services.
"Vor allem bei den Anwendungen stehen Unternehmen und Behörden unter enormem Modernisierungsdruck", meint Hauke Stars, die Chefin von Hewlett-Packard Schweiz. "Eine von uns in Auftrag gegebene Studie hat gezeigt," so Stars weiter, "dass fast 60 Prozent der befragten Organisationen derzeit mit Anwendungen arbeiten, die älter als acht Jahre sind – zehn Prozent davon sogar mit Anwendungen, die älter als 16 Jahre sind. An diesem Punkt setzt unser erweitertes Portfolio für die Anwendungs-Modernisierung an. Es hilft unseren Kunden dabei, schneller die nötigen Anwendungen und Prozesse für ihre Geschäftsziele bereitzustellen. Das ist auch für Schweizer Unternehmen wichtig, die sich im Weltmarkt durch Innovation behaupten wollen."
Hinter der "Hilfsbereitschaft" von HP stecken, neben den direkten Einnahmen, auch strategische Überlegungen. Das Thema ist insbesondere beim Konkurrenzkampf unter den grossen Infrastrukturherstellern ein Thema. Wer ein Modernisierungsprojekt begleiten kann, wird die Kunden wohl auch auf die eigene Infrastruktur – neuerdings kann dies auch eine Cloud-Plattform sein - locken, beziehungsweise darauf halten wollen. HP dürfte dabei vor allem Mainframe- und Sun/-Solaris-Kunden im Visier haben, sowie die eigenen Alpha- und Itanium-Server-Anwender.
HP hat sein Portfolio für die Anwendungs-Modernisierung deshalb um eine Reihe von neuen Produkte und Services erweitert. Dazu gehört unter anderem "Application Portfolio Management" (APM), eine Software-as-Service-Lösung, die laut HP den Beitrag von Anwendungen für ein Geschäft analysieren können soll. Dies wiederum soll es ermöglichen, schnell Anwendungen zu erkennen, die sich für eine Modernisierung eignen, indem die Software die notwendigen Daten liefert, um Kosten und Risiken einschätzen zu können. Die APM-Lösung wird auch von den HP-Consultern in den ebenfalls neuen "Applications Rationalization Services" eingesetzt, in deren Rahmen die HP-Leute für Kunden konkrete Projektpläne erarbeiten.
Der Name des Services "Applications Transformation to Cloud" spricht für sich selbst: Hier geht es darum herauszufinden, welche Applikationen auf eine Cloud-Plattform migriert werden können. Die "Application Transformation Services for Client Computing" sollen bei der Migration von Clients auf Windows 7 oder auch auf eine virtuelle Client-Architektur helfen. (Hans Jörg Maron)

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