HP propagiert "Peer-to-peer"-Storage statt Virtualisierung

24. August 2011, 12:34
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HP hat, zusammen mit neuen 3PAR-Speichersystemen, eine für HP-3PAR und HP-LeftHand-Speichersysteme erhältliche Zusatzsoftware namens "Peer Motion" angekündigt.

HP hat, zusammen mit neuen 3PAR-Speichersystemen, eine für HP-3PAR und HP-LeftHand-Speichersysteme erhältliche Zusatzsoftware namens "Peer Motion" angekündigt. Diese kann laut HP verschiedene Speichersysteme – auch unterschiedlicher Grösse – zu einem Verbund zusammenschliessen und in diesem Verbund Daten automatisiert und unterbrechungsfrei verschieben. Die Daten können so beispielsweise unterbrechungsfrei auf ein System verschoben werden, das mehr Platz hat (dabei wird auch die "Thin Provisioning"-Technologie verwendet) oder das höhere Leistungsreserven hat. Insgesamt soll so die Gesamtleistungsfähigkeit und -Kapazität eines solchen Speicherverbundes deutlich besser ausgenützt werden können.
HP lanciert damit auch eine neue Konkurrenz zu Virtualisierungssystemen für Speichernetzwerke, denn solche sind laut HP in einem per "Peer Motion" zusammengeschlossenen Vebund nicht notwendig. "Die Speichersysteme, die vor 20 Jahren entworfen wurden, waren nie für die dynamische IT-as-a-Service-Welt konzipiert. Das zwingt Unternehmen, nachträglich teure und ineffiziente Virtualisierungslösungen einzusetzen", sagt dazu Chris Johnson, der als Vice President für HPs Speichergeschäft in der Region EMEA verantwortlich ist. "HPs Peer-to-Peer-Speicherverbünde kommen auch mit den unvorhersehbaren Anforderungen zurecht, die in mandantenfähigen 'Always-On'-Umgebungen entstehen." (hjm)

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