HP ruft erneut Notebook-Akkus zurück

25. Januar 2017, 16:12
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Wegen Feuergefahr ruft der PC-Hersteller HP über 100'000 Notebook-Batterien zurück.

Wegen Feuergefahr ruft der PC-Hersteller HP über 100'000 Notebook-Batterien zurück. Die Akkus könnten überhitzen und stellten eine Verletzungsgefahr durch Feuer und Verbrennungen dar, teilte das Unternehmen mit.
Betroffen sei ein geringer Anteil der Rechner der Marken Compaq und Compaq Presario, HP ProBook, Envy und Pavilion, die von März 2013 bis Oktober 2016 verkauft wurden. Nach eigenen Angaben geht es um weniger als ein Prozent der in dieser Zeit verkauften Geräte-Akkus.
Die Akkus seien auch separat als Zubehör in den Handel gekommen. Die betroffenen Akkus haben einen Strichcode beginnend mit 6BZLU, 6CGFK, 6CGFQ, 6CZMB, 6DEMA, 6DEMH, 6DGAL und 6EBVA. Ein Akku beginnend mit dieser Nummer ist aber nicht zwingend betroffen, heisst es bei HP. Online gibt es weitere Informationen, um das eigene Gerät zu überprüfen.
Nach Auskunft der amerikanischen Verbraucherschutzorganisation CPSC handelt es sich bei den schadhaften Batterien um Akkus mit Bauteilen von Panasonic. Der Einsatz der Akkus solle unverzüglich eingestellt werden. HP werde in entsprechenden Fällen für kostenlosen Ersatz sorgen.
HP hatte erst vor rund sieben Monaten eine Rückrufaktion von gut 41'000 Notebook-Batterien eingeläutet. Damals waren auch Geräte von Sony betroffen. Selbst wer ohne negativen Befund 2016 seine Akkus hat prüfen lassen, solle dies jetzt erneut tun, forderte HP seine Kunden auf. (kjo/sda)

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