HP Schweiz hat auch in der Krise zugelegt

15. Dezember 2009, 13:38
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Etwas über fünf Prozent Umsatzsteigerung. Nächstes Jahr stösst HP neu zu den Finnova-Betreibern.

Etwas über fünf Prozent Umsatzsteigerung. Nächstes Jahr stösst HP neu zu den Finnova-Betreibern.
HP Schweiz konnte dieses Jahr seinen Umsatz um etwas über fünf Prozent steigern, und hat damit trotz des leicht geschrumpften IT-Gesamtmarkts sein für 2009 gestecktes Ziel erreicht. Dies erklärte eine sichtlich zufriedene Hauke Stars, General Manager von HP Schweiz, heute morgen an einer Medienkonferenz in Zürich. Auch der Profit dürfte, so interpretieren wir eine der gezeigten Grafiken, um etwa fünf Prozent gestiegen sein, während er für die Gesamtbranche ebenfalls leicht nachliess. Das Wachstum, so Stars, verdankte HP Schweiz vor allem den Bereichen Services – hier schlägt natürlich die Übernahme von EDS zu Buche – sowie Software. In beiden Bereichen zusammen stieg der Umsatz um über 20 Prozent.
Wie die Länderniedelaasungen vieler US-Konzerne darf auch HP Schweiz keie absoluten Umsatzzahlen bekannt geben. Hauke Stars wich daher geschickt auf eine Schätzung der 'Handelszeitung' aus, die gemäss Stars "recht genau" sei. Gemäss dieser, also "halboffiziell" von HP abgesegneten Schätzung macht HP 2009 in der Schweiz einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Franken und ist damit vor IBM, SAP und Microsoft der umsatzstärkste IT-Konzern der Schweiz.
Zu den von HP Schweiz erreichten Zielen gehörte auch eine Konsolidierung der sehr hohen Marktanteile in gewissen Bereichen (z. Bsp je 60 (!) Prozent bei Standard- und Blade-Servern, sowie eine weitere Szeigerung der Marktanteile in gewissen Produktbereichen, die HP als strategisch wichtig erachtet. Bei Notebooks erreicht HP beispielsweise nun einen Marktanteil von über 30 und bei Multifunktionsfarblasern von über 35 Prozent. (Marktanteile nach Stückzahlen).
Hauke Stars hatte auch einige interessante Zahlen auf Lager, die die logistische Leistung verdeutlichen sollen, die hinter diesen rund 1,8 Milliarden Umsatz stehen. So verkaufte HP dieses Jahr in der Schweiz jeden einzelnen Tag durchschnittlich 24 Workstations, 86 Server, 685 Desktops, 932 Notebooks, 967 Printer und nicht weniger als 14'521 Druckerpatronen.
HP auf dem Finnova-Zug
Als Gastredner trat heute morgen auch Charlie Matter, der Chef des Schweizer Bankensoftwareherstellers Finnova auf, um den anwesenden Journalisten die Segnungen der "Industrialisierung der IT" näher zu bringen. Nicht ohne Grund, denn HP wird bald zu den Reihen der Finnova-Betreiber wie Swisscom IT Services, T-Systems oder IBM hinzustossen.
Das neue Angebot, an das sich auch spezialisierte Business Process Outsourcer "anflanschen" können, nennt sich "Finnova Service Tower Powered by HP" und soll im kommenden Februar lanciert werden. (Hans Jörg Maron)

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