HP wächst (!) im PC-Business

21. Februar 2014, 09:24
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Hewlett-Packard kann den Umsatz halten und schafft es dank Firmenkunden, im PC-Geschäft zuzulegen. Server-Business stabilisiert sich. Allerdings schrumpft HP im Software- und Service-Geschäft.

Hewlett-Packard kann den Umsatz halten und schafft es dank Firmenkunden, im PC-Geschäft zuzulegen. Server-Business stabilisiert sich. Allerdings schrumpft HP im Software- und Service-Geschäft.
Gestern Abend hat Hewlett-Packard die Zahlen des ersten Quartals präsentiert. Der in den letzten Jahren orientierungslose Konzern überraschte mit guten Zahlen. Ein Zeichen, dass der seit zwei Jahren laufende Turnaround-Plan von CEO Meg Whitman funktioniert. Whitman sagte, HP gehe es so gut wie schon seit einiger Zeit nicht mehr. Der Umsatz sank zwar im Jahresvergleich um 1 Prozent auf 28,15 Milliarden Dollar, doch währungsbereinigt ist er in etwa gleich geblieben wie im Vorjahr. Das ist für HP ein beträchtlicher Erfolg, gingen die Umsätze in den letzten Quartalen doch zum Teil heftig zurück. Unter dem Strich konnte HP den Nettogewinn um 16 Prozent auf 1,43 Milliarden Dollar steigern.
Besonders überraschend ist die Tatsache, dass HP es geschafft hat, mit Computern mehr Umsatz zu machen als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Und dies, obwohl der Markt weiterhin stark rückläufig ist. Die Abteilung Personal Systems ist nach wie vor die umsatzstärkste im Konzern. Der Umsatz wuchs hier um 4 Prozent auf 8,53 Milliarden Dollar. Die operative Marge im PC-Geschäft betrug 3,3 Prozent. Während der Umsatz mit Consumer-PCs um 3 Prozent sank, wuchsen die Umsätze im Business-PC-Segment um 8 Prozent. In Stückzahlen wuchs das PC-Geschäft um 6 Prozent, wobei der Desktop-Verkauf um 3 Prozent sank und der Notebook-Absatz um 5 Prozent wuchs.
Leicht zulegen konnte HP auch im Server-Geschäft, das Teil der Enterprise Group ist. Es ist nach dem vierten Quartal 2013 das zweite Quartal in Folge, dass HP im Server-Geschäft zulegen konnte. Dies nach zwei Jahren rückläufiger Zahlen. Die operative Marge sank allerdings leicht auf 14,4 Prozent. Während der Storage-Umsatz stagnierte, legte HP bei den Standard-Servern um 6 Prozent zu. Zu denken geben sollte allerdings die Tatsache, dass der Umsatz mit sogenannten Business Critical Systems um 25 Prozent sank. Im Network-Business wuchsen die Umsätze um 4 Prozent. (mim)

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