HP will mit Drucker-Sicherheit Geld verdienen

6. Dezember 2016, 10:53
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Die Welt der Drucker steckt noch voller Altlasten wie Telnet und FTP.

Die Welt der Drucker steckt noch voller Altlasten wie Telnet und FTP. Dies hat unter anderem zur Folge, dass sie sich bei Hackern seit langem grosser Beliebtheit erfreuen. Gleich sieben mögliche Angriffspunkte auf seine Drucker listet HP Inc. auf.
Könnte man aus dieser Schwäche ein Geschäft machen? Ja, sagt einer der grössten Druckerhersteller: HP Inc. bietet nun an, seine unsicheren Drucker und Druckernetzwerke besser abzusichern, so eine Mitteilung des Unternehmens.
HP Managed Print Services (MPS) heisst die Dienstleistung, welche laut HP um "neue, grundlegende Implementierungsservices ergänzt" worden sei. Dazu zählen eigene Support- und Security-Experten, welche Zertifizierungen wie diejenige des internationalen Branchenverbands CompTIA vorweisen könnten.
Zudem bietet MPS ein neues Remote Management und Reports für Compliance-Zwecke. Neu werden Benutzerschnittstellen per Default blockiert und müssen vom HP-Kunden manuell freigegeben werden, darunter fallen auch FTP und Telnet.
Als Neuerung führt HP auch auf, dass man nun LDAP über SSL sowie eine Data-At-Rest-Verschlüsselung für gescannte Daten unterstütze. (mag)

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