HP will sich nicht von Druckersparte trennen

5. Oktober 2005, 11:53
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Gegenüber der 'Financial Times' sagte HP-Chef Mark Hurd, das Unternehmen wolle sich keineswegs von der profitablen Druckersparte trennen.

Gegenüber der 'Financial Times' sagte HP-Chef Mark Hurd, das Unternehmen wolle sich keineswegs von der profitablen Druckersparte trennen. Analysten hatten in letzter Zeit diesen Schritt als sinnvoll bezeichnet. Eine Ausgliederung verursache für das Unternehmen zu hohe Kosten, sagte Hurd. Eine Abspaltung sei nur sinnvoll, wenn dadurch für das Unternehmen ein Mehrwert generiert werden könne.
Die Druckersparte soll innerhalb des Unternehmens Wachstumschancen haben. Sie soll nicht unrentable Geschäftsbereiche finanzieren. Als unrentabel gilt zum Beispiel die PC-Sparte. Im letzten Quartal erwirtschaftete HP damit bloss eine Gewinnmarge von 2,6 Prozent. Die Marge in der Druckersparte ging zwar etwas zurück, war aber mit 13 Prozent immer noch sehr hoch.
Gleichzeitig verteidigte Hurd die laufenden Restrukturierungsmassnahmen, wie auch in anderen betroffenen Ländern, seien die Massnahmen nötig, um sicherzustellen, dass ein gewinnbringendes Geschäft betrieben werden könne. (mim)

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