HPE befreit The Machine

10. Juni 2016, 13:31
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HPE stellt Werkzeuge für The Machine der Open-Source-Community zur Verfügung. Weitere Neuigkeiten des Unternehmens drehen sich um Helion und IoT-Lösungen.

HPE stellt Werkzeuge für The Machine der Open-Source-Community zur Verfügung. Weitere Neuigkeiten des Unternehmens drehen sich um Helion und IoT-Lösungen.
Diese Woche ging in Las Vegas die Hausmesse Discover von Hewlett Packard Enterprise über die Bühne. Neben der Kampfansage gegen Dell und EMC mit der Partneroffensive "Smart Choice", verkündete HPE Neuigkeiten zu "The Machine" und Helion. Zudem gab der US-Konzern eine Partnerschaft mit GE bekannt.
In der Computerarchitektur, "The Machine", die HPE vor rund zwei Jahren vorgestellt hat und ein völlig neues Betriebssystem zum Einsatz. Die Architektur war bislang wenigen Entwicklern vorbehalten. HPE hat nun angekündigt, die Entwicklung für das System für die Open-Source-Community zu öffnen. Wann The Machine auf den Markt kommt, ist nach wie vor unbekannt, aber HPE will offenbar frühzeitig Applikationsentwickler an Bord holen, die sich mit der Architektur bekannt machen.
Der US-Hersteller hat zudem Erweiterungen zur OpenStack-Distribution Helion bekannt gegeben. Dazu gehört mit der Helion Cloud Suite eine Plattform für die Bereitstellung und das Management von Applikationen. Unabhängig davon ob diese On-Premise, virtualisiert, in Containern oder Cloud-nativ sind. Zum Angebot gehört auch eine Entwicklungsumgebung, die DevOps-Prozesse für klassische und auch Cloud-native Applikaitonen unterstützt, schreibt HPE.
Industrielles Internet der Dinge
Auch in Sachen IoT gibt HPE Neues bekannt. Zum einen kündigt HPE mit der Edgeline-Server-Familie zwei konvergierte Systeme für das IoT an. Die robusten Geräte sollen nicht im Rechenzentrum, sondern direkt in einer Fabrik oder Unternehmen aufgestellt werden. Sie sollen dort stehen, wo die zu verarbeitenden Daten anfallen, schreibt HPE. Daher auch der Name "Edge" - Rand.
Die Geräte sollen extreme Temperaturen, Luftfeuchtigkeit und Vibrationen aushalten und vereinen Computing-, Storage und Kontroll-Funktionen. Die beiden Modelle sind mit Xeon-Prozessoren ausgestattet. Die kleiner Version EL1000 bietet zwischen vier und 16 Kernen, beim grösseren Modell, dem EL4000, lässt sich dies auf bis zu 64 Kerne erweitern. Preis und Verfügbarkeit der neuen Server hat das Unternehmen noch nicht verraten.
Ebenfalls im industriellen IoT-Bereich will sich HPE über eine Partnerschaft mit dem Mischkonzern GE, respektive mit der 2015 gegründeten, auf Software und IT-Lösungen spezialisierten Abteilung GE Digital. GE Digital ist Anbieter der Cloud-basierten, speziell für den Industrie-Sektor entwickelten Plattform Predix.
Gemeinsam sollen nun Tools zur Verfügung gestellt werden, um Lösungen und Services rund um Big-Data und Analytics für den industriellen Bereich zur Verfügung zu stellen. HPE werde GE Digital bei Design, Implementierung und Roll-out der PaaS-Lösung unterstützen. Zudem sei HPE bevorzugter GE-Partner für Speicher- und Server-Infrastruktur. (kjo)

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