HPE: Das machen wir mit Azure

1. Dezember 2015, 10:18
  • international
  • microsoft
image

HP Enterprise lanciert Infrastruktur für Hybrid-Clouds mit Microsofts Azure.

HP Enterprise lanciert Infrastruktur für Hybrid-Clouds mit Microsofts Azure.
An der Hausmesse Discover in London hat HP Enterprise (HPE) heute seine vor einer Woche angekündigte vertiefte Partnerschaft mit Microsoft erstmals genauer erläutert. Künftig wird HPE seinen Kunden Azure als bevorzugten Partner empfehlen und umgekehrt. HPE liefert dabei Infrastruktur und Services für Microsofts Hybrid-Cloud-Angebot. Bereits heute hätten die beiden Unternehmen rund 31'000 gemeinsame Kunden, sagt Garth Fort, General Manager für Cloud und Enterprise bei Microsoft. Die Zusammenarbeit gelte weltweit, wobei Safe Harbour dank vieler HPE-Rechenzentren in Europa kein Problem sei, ergänzt Sita Lowman, Direktorin für das Helion-Saas-Portfolio von HPE. Um den geänderten Rahmenbedingungen zu entsprechen, werde es ausserdem zwei Appointment Models geben.
Kernstück der Zusammenarbeit ist ein neues Hyper-Converged System, das auf den Namen HPE Hyper-Converged 250 hört. Das System ist für Microsofts Cloud Platform System Standard ausgelegt. Die gemeinsame Entwicklung stellt über ein Azure-Management-Portal sicher, dass Business-Nutzer Workloads in Windows und Linux selbst ausrollen können, ohne dass die IT dabei die Übersicht verlieren sollte.
HPE bietet dafür Hardware- und Software-Support, sowie Installations- und Startup Services, sagt Bill Hilf, General Manager von HPE Cloud. Unternehmen sollen dabei von auf wenige Stunden reduzierten Deployments profitieren und das Risiko und die Total Cost of Ownership reduzieren können. CS 250 ist ab heute erhältlich.
Die Azure Public Cloud soll ausserdem bald einige HPE-Applikationen zu Lifecycle Management, Big Data und Security Software im Angebot haben.
Zwei neue Zentren für Zusammenarbeit
In Palo Alto und Houston soll ausserdem jeweils ein HPE Azure Center of Excellence entstehen. Sie sollen das reibungslose skalieren von Azure auf HPE-Infrastruktur sicherstellen und das Angebot laufend weiterentwickeln. DDarüber hinaus will HPE ausserdem 5000 zusätzliche Azure-Cloud-Architekten zertifizieren.
Neuer HPE-Broker zur Eindämmung der Schatten-IT
Neben der grossen Ankündigung der vertieften Zusammenarbeit zwischen Microsoft und HP Enterprise ging hier in London die Vorstellung des neuen Helion Managed Cloud Brokers beinahe etwas unter. Er soll das Management von traditioneller IT, Private und Public Clouds vereinfachen. Der Managed Cloud Broker wird eine Alternative zur bestehenden Service Broker Plattform sein und voraussichtlich im Lauf des nächsten Jahrs als Managed Service erhältlich werden.
Der Helion Managed Cloud Broker ermögliche die volle Kontrolle über die IT-Assets einzelner Abteilungen. Er unterstützt unter anderem HPE Helion Managed Virtual Private Cloud, HPE Helion CloudSystem, HPE Helion OpenStack und zusätzlich traditionelle Services für RZ wie VMware, sowie Public Clouds wie Microsoft Azure oder Amazon Web Services. Die Unterstützung für weitere Clouds wird in Absprache mit Kunden in Angriff genommen.
Ein Schwerpunkt des neuen Brokers ist, dass er die Schatten-IT sichtbar machen und einen Überblick über sie geben kann. Nützlich sei das insbesondere wegen der heutzutage einfach zugänglichen Cloud-Applikationen, deren unkontrollierte Nutzung die Sicherheitsbestrebungen von Unternehmen zu beinträchtigen droht - was widerum die Kosten hybrider Infrastrukturen in die Höhe treiben kann.
Die Transformierung zu hybriden Infrastrukturen unterstützen soll der Broker unter anderem mit Hilfe von Security und Performance Management, einem integrierten Service-Portal, Finanz-Management und Budget-Kontrolle, Monitoring Tools und Lifecycle-Management.
Der Broker basiert auf HPE Cloud Orchestration, HPE ITSM Automation und HPE Operations Bridge Software. (Michael Küng)

Loading

Mehr zum Thema

image

Weltweite M365-Störung – alle wichtigen Dienste stundenlang offline

Betroffen waren unter anderem Azure, Teams, Exchange, Outlook und Sharepoint. Weltweit waren die Dienste für einen halben Tag offline.

publiziert am 25.1.2023 4
image

Datenleck bei der Fremdsprach-App Duolingo?

In einem Darkweb-Forum werden die Daten von 2,6 Millionen Accounts zum Verkauf angeboten. Doch das Unternehmen bestreitet eine Sicherheitsverletzung.

publiziert am 25.1.2023
image

Wenn Azure nicht wäre, würde Microsoft schrumpfen

Der Konzern gibt sinkende Umsätze bei Software und Spielkonsonsolen bekannt. CEO Satya Nadella setzt alles auf KI.

publiziert am 25.1.2023
image

Hochschule Luzern tritt Blockchain Research Institute bei

Dem Netzwerk gehören zahlreiche internationale Unternehmen, Forschungsinstitute und staatliche Institutionen an. Gefördert werden soll insbesondere das Gemeinwohl.

publiziert am 25.1.2023