HPE forciert Pay-per-Use-Angebote

27. November 2017 um 15:48
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HPE an Kunden: Betreibt eure eigene IT, aber bezahlt sie wie eine Cloud.

HPE an Kunden: Betreibt eure eigene IT, aber bezahlt sie wie eine Cloud.
HPE propagiert verstärkt Pay-per-Use-Modelle für den Bezug von IT-Infrastruktur für Rechenzentren. Die Angebote wurden um neue Referenzarchitekturen für neue Einsatzbereiche erweitert und werden in Zukunft unter dem gemeinsamen Brand "GreenLake" vermarktet. Auch das den bereits bestehenden Pay-per-Use-Angeboten zugrundeliegende Abrechnungsmodell Flex Capacity wurde laut HPE überarbeitet und heisst nun GreenLake Flex Capacity.
Der Hintergrund dürfte die kontinuierlich steigende Konkurrenz sein, welche IaaS-Anbieter für traditionelle Hersteller von IT-Infrastruktur darstellen. IT als Service zu beziehen könne Unternehmensabläufe beschleunigen, aber, so HPEs erhobener Zeigefinger gegenüber den Kunden, könne "auch zu Kontrollverlust führen." Mit GreenLake wolle man den Kunden ermöglichen, die Infrastruktur im eigenen Rechenzentrum zu betreiben, aber sie gleichzeitig in einem Cloud-artigen Modell zu bezahlen.
HPE, beziehungsweise damals noch HP, hat sein Flexible-Capacity-Modell für Private-Cloud-Infrastrukturen vor drei Jahren lanciert. Mit der Einführung des Brands GreenLake kommen nun neue spezifische Einsatzszenarien hinzu.
GreenLake Big Data bietet einen Hadoop Data Lake, vorkonfiguriert und getestet auf HPE-Technologie und mit Hortonworks- oder Cloudera-Software.
Bei GreenLake Backup geht es um lokale Datensicherungskapazität. Die Software stammt von Commvault.
Mit GreenLake Database gibt es auch eine Infrastrukturvariante für den Betrieb der Open-Source-Datenbank EDB Postgres.
GreenLake für SAP HANA ist eine von HPE betriebene Appliance mit SAP-zertifizierter Hardware, Betriebssystem und Services.
GreenLake Edge Compute bietet laut HPE ein Framework, das die Umsetzung von IoT-Strategien beschleunigen soll.
Zu den Paketen gehören laut HPE jeweils auch Dienstleistungen von HPEs Serviceorganisation Pointnext, beispielsweise für Konfiguration und Implementation der Lösungen sowie Fernüberwachung und -verwaltung im Betrieb. (hjm)

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