HPE: Gute Dynamik bei Greenlake

24. Mai 2019, 09:37
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Seit Ende 2017 bietet HPE im "Greenlake Flex Capacity" genannten Pay-per-Use-Modell RZ-Hardware an.

Seit Ende 2017 bietet HPE im "Greenlake Flex Capacity" genannten Pay-per-Use-Modell RZ-Hardware an. CEO Antonio Neri gibt sich sehr zufrieden mit Modell und auch die Partner seien an Bord. Im vergangenen Quartal habe der Konzern in diesem Bereich robustes Umsatzwachstum erzielt und das "grösste Quartal überhaupt" verzeichnet, wie Neri in einer Telefonkonferenz zu 'CRN' sagt. Um 39 Prozent sei der Greenlake-Umsatz gewachsen.
Die Partner "wissen, dass sie, um für Kunden, die auf hybride IT-Umgebungen setzen, relevant zu sein, ein Angebot bereitstellen müssen, dass auf dem Verbrauch basiert". Für HPE sei es wichtig, diese Dynamik nun weiter voranzutreiben. Gegenüber Partner betont HPE gerne die Vorteile des Modells und die damit möglichen grösseren Margen.
Unter dem Strich verbucht HPE ein durchzogenes Quartalsergebnis. Der Umsatz ging um vier Prozent zurück und belief sich auf 7,15 Milliarden US-Dollar. Damit liegt das Ergebnis für die drei Monate bis Ende April 2019 etwas unter den Erwartungen von Analysten. Mit Ausnahme von Storage-Bereich verbuchte HPE in allen Geschäftseinheiten einen rückläufigen Umsatz. Unter dem Strich verbuchte HPE einen Quartalsgewinn von 419 Millionen Dollar nach 778 Millionen Dollar Gewinn im Vorjahresquartal.
"Wir haben verlängerte Verkaufszyklen gesehen, was auf eine schwächere Nachfrage als zu Beginn des Quartals hindeutet", kommentiert Neri die Ergebnisse. Man habe einige Deals erlebt, die nicht im erwarteten Zeitraum abgeschlossen worden seien. Aber die Greenlake-Verkaufspipeline wachse und die "Kunden lieben das Modell und die damit verbundene Flexibilität", schliesst der CEO. (kjo)

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