HPE kündigt eine offene Composable-Cloud-Plattform an

27. November 2018, 15:25
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Was Public-Cloud-Anbieter versprechen, nämlich weder zu hohe noch zu geringe Ressourcen aus einem Rechenzentrum kostengünstig anzubieten, will HPE nun auch in die hybride Cloud-Welt übertragen.

Was Public-Cloud-Anbieter versprechen, nämlich weder zu hohe noch zu geringe Ressourcen aus einem Rechenzentrum kostengünstig anzubieten, will HPE nun auch in die hybride Cloud-Welt übertragen. Bei der sogenannten Composable-Cloud-Plattform handelt es sich um einen integrierten Software-Stack, der erlaubt, auf "eine grosse Auswahl an Public und Private Clouds" zugreifen zu können, schreibt HPE.
Konkret geht es darum, hyper-konvergent eine durchgängige, Software-definierte Automatisierung für Rechenleistung, Speicher und Netzwerk zu bieten. Alles das soll dabei über eine einheitliche Benutzeroberfläche verwaltet werden – So lautet jedenfalls die HPE-Definition einer Composable Infrastructure.
Ermöglichen will HPE dies mit dem KI-gesteuerten Betrieb durch die hauseigene InfoSight-Software, die Predictive Analytics und kontinuierliches Lernen verbindet. Ausserdem gibt es neu intelligente Speicherfunktionen und ein Fabric-Netzwerk. Das soll unterbrechungsfrei über Server, Racks und Rechenzentren hinweg skalieren, wie es in der Ankündigung heisst.
Das Fabric-Netzwerk, das speziell für Composable-Umgebungen entwickelt wurde, wird verwaltet von dem Software-definierten Infrastrukturmanagement- und Workflow-Automatisierungs-Tool HPE OneView. Ursprünglich als Teil von HPE Synergy angekündigt, ist das Fabric Netzwerk nun für das gesamte Rechenzentrum verfügbar.
Breiter ist laut HPE auch die Auswahl an Infrastrukturbausteinen geworden, die sich in schlüsselfertige, skalierbare Cloud-Plattformen integieren lassen. Dazu gehört laut HPE erstmals die Möglichkeit Rackserver über HPE Composable Cloud für ProLiant DL oder die HPE-Synergieplattform über HPE Composable Cloud für Synergy einzubinden. Das erlaube jeden Workload, jeden Service und jede Cloud zusammenstellen zu können. In der Folge würden Cloud-Infrastrukturen günstiger und bisherige Cloud-Angebote weniger komplex, verspricht HPE.
Zudem hat HPE sein SaaS-Management OneSphere für hybride Clouds mit Funktionen ausgebaut, so dass Bare-Metal-Ressourcen als Service automatisch bereitgestellt werden können. (vri)

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