HPE übernimmt Big-Data-Firma MapR

7. August 2019, 09:16
  • international
image

HPE gab bekannt, man übernehme MapR, eine Datenplattform für KI- und Analytics-Anwendungen, die auf Scale-Out-, Multi-Clash- und Multi-Protokoll-Dateisystemtechnologie basiere.

HPE gab bekannt, man übernehme MapR, eine Datenplattform für KI- und Analytics-Anwendungen, die auf Scale-Out-, Multi-Clash- und Multi-Protokoll-Dateisystemtechnologie basiere. HPE übernehme die Technologie, die IP und die Fachleute.
Wieviel die Übernahme kostet, wurde nicht bekanntgegeben.
Phil Davis, President Hybrid IT bei HPE, sagte in der Pressemitteilung: "Das File-System von MapR und die Cloud-basierten Speicherdienste ergänzen die BlueData-Container-Plattformstrategie von HPE."
HPE hatte BlueData Ende 2018 übernommen. Nun sei die Grundlage gelegt für eine Edge-to-Cloud-Daten-Pipeline basierend auf KI, Machine Learning und Analytics. Man könne die BlueData-Lösungen ausbauen und in anderen Aspekten profititieren.
MapR, 2008 gegründet, ist im Hadoop-Markt tätig. In diesem Umfeld ist viel Bewegung, das zeigt die Fusion von Cloudera und Hortonworks vor einigen Monaten.
MapR hatte nach kalifornischem Recht gewarnt, dass das Unternehmen Gefahr laufe, bis zum 14. Juni Konkurs zu sein. Laut 'Zdnet' verzeichne MapR Renewal-Raten von mindestens 90 Prozent, es sei also klar gewesen, dass die Technologie überleben werde. Andere, wie 'Forbes', glauben, dass HPE gar nicht stark an der technologischen Basis interessiert ist, weil Investoren Geld aus der Firma abgezogen hätten. "Es ist vernünftig anzunehmen, dass HPE sie nicht wegen der Technologie erworben hat." Rhetorisch fragt der Autor: "Hat HPE möglicherweise nur für Leads und die Partnerbeziehungen bezahlt?" (mag)

Loading

Mehr zum Thema

image

Beschluss für europaweit einheitliche E-ID gefasst

Die eIDAS-Verordnung der EU verpflichtet alle Mitgliedstaaten, eine einheitliche digitale Identität anzubieten. Europa scheint nicht aus den Fehlern der Schweiz gelernt zu haben.

publiziert am 7.12.2022 1
image

San Francisco: Vorerst doch keine Roboter zum Töten

In einer zweiten Abstimmung hat sich das kommunale Gremium doch noch gegen die Richtlinie entschieden.

publiziert am 7.12.2022
image

Microsoft will eine "Super-App" schaffen

Der Konzern will die chinesische App Wechat kopieren. Für den Vertrieb der Anwendung wird man allerdings weiterhin auf die Konkurrenz angewiesen sein.

publiziert am 7.12.2022
image

Drivetek in die USA verkauft

Der Engineering-Dienstleister stellt Hard- und Software für verschiedene Antriebstechniken her. Nun wurde das Startup für mehrere Millionen Franken veräussert.

publiziert am 7.12.2022