HPE will dem Channel Pay-per-Use-Modelle schmackhaft machen

19. Juni 2018, 15:43
  • international
  • hpe
  • channel
image

"Greenlake Flex Capacity" kriegt ein neues Partner- und Abrechnungsmodell übergestülpt, das HPE soeben vorgestellt hat.

"Greenlake Flex Capacity" kriegt ein neues Partner- und Abrechnungsmodell übergestülpt, das HPE soeben vorgestellt hat. Es handelt sich um ein nutzungs- und bedarfsorientiertes Abrechnungsmodell für Partner und die HPE-Manager wählen nur Superlativen dafür. "Den Kunden die Möglichkeit zu geben, nur für das zu bezahlen, was sie konsumieren, ist absolut bahnbrechend", so Terry Richardson, HPEs Vice President North America Channels and Alliances, laut 'CRN'. Kein Konkurrent habe dieses Modell, will Richardson festgehalten haben, und es sei von Grund auf für den Channel entwickelt worden.
Und alle aktuellen Widrigkeiten für den Channel will HPE nun gelöst haben: Skalierung "innert Minuten", Pay-as-you-grow, dabei wichtige Workloads on-premise behalten und Kosten für Overprovisioning seien Vergangenheit, schwärmt der Konzern.
Noch ist Pay-per-Use kein relevanter Geschäftsbereich von HPE, gerade mal fünf Prozent der Einnahmen stammen daraus, rechnet 'The Register' vor und verweist auf HPE Global Channel Chief Paul Hunter als Quelle.
Dieser Prozentsatz soll sich nach oben verändern mit dem überarbeiteten Channel-Programm, nachdem man seit November 2017 Pay-per-use-Programme unter dem Namen GreenLake Flex Capacity forciert.
Die Säulen für Partner: Sie können die On-Premises-Infrastrukturbündel selbst verkaufen. Die Konfigurationen und Preisbänder sind vordefiniert, was Angebot und Verkauf vereinfachen soll.
'Channelnomics' zitiert Greg Stafford, globaler Channel Pointnext Go-to-Market-Leader bei HPE, "signifikante Upfront-Investitionen" seien nicht nötig für Partner. "Dies wird es ihnen ermöglichen, ihre Praxis ein wenig zu ändern und sich wirklich mehr auf Consumption-basierte Modelle zu konzentrieren", lässt sich Stafford zitieren.
Die Services seien auch darauf ausgelegt, Partnern zu höheren Margen zu verhelfen, bei regelmässigen Umsätzen und einer prognostizierten Wachstumsrate von 25 Prozent pro Jahr, so 'Channel Observer'.
Und die Margen? 'The Register' schreibt "Channel-Zwischenhändler, die sich entscheiden, diese Pakete zu verkaufen, können von HPE erhebliche Rabatte von 17 Prozent erwarten, und sie dürfen den Endpreis und damit die Marge festlegen, die sie von ihren Kunden verlangen."
Damit diese die Margen auch einfahren können, will HPE seine Partner auch verstärkt unterstützen bei der Generierung von Leads und der Entwicklung der Pipeline.
Das On-Premises-Infrastrukturbündel umfasst sieben Pakete mit HPE-Produkten: ProLiant für Microsoft Azure Stack; HPE Synergy 480 Compute Modules; HPE 3PAR StorServ 8200 und 9450; HPE SimpliVity 380; HPE ProLiant BL460c Server Blade sowie HPE StoreOnce 5100. (mag)

Loading

Mehr zum Thema

image

Google wird bald Nachbar von AWS am Zürcher Seeufer

Google baut seine Büro­räumlichkeiten in Zürich weiter aus und zieht demnächst im ehemaligen Schweizer IBM-Hauptsitz ein. In der Nähe hat sich bereits AWS eingerichtet.

publiziert am 8.8.2022
image

Mac-Netzteile sind knapp

Je höher die Leistung, desto wahrscheinlicher verspätet sich die Lieferung der Mac-Netzteile.

publiziert am 5.8.2022
image

Ja, die Stimmung ist getrübt, aber …

Noch ist die Geschäftslage laut Konjunkturforschern besser als zum Jahresauftakt. Der ICT-Branchenverband bleibt "vorsichtig optimistisch", sofern es nicht zu einem Strommangel kommt.

publiziert am 5.8.2022
image

Infoblox hat neuen europäischen Channelchef gefunden

Ashraf Sheet hatte das Unternehmen Anfang Jahr verlassen. Sein Nachfolger Aric Ault will das Geschäft über den Channel weiter ausbauen.

publiziert am 5.8.2022