HPs Trilogie für Virtualisierung

5. September 2008, 09:16
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HP versucht, mit neuen Blades plus Storage plus "Care Packs" den Virtualisierungsmarkt bei MUs zu besetzen.

HP versucht, mit neuen Blades plus Storage plus "Care Packs" den Virtualisierungsmarkt bei MUs zu besetzen.
In nächster Zeit dürfte man ab und an auf Eiger, Mönch und Jungfrau stossen, die in Inseraten für HPs "Trilogy" werben. HP hat sich dieses bekannte Schweizer "Trio" ausgesucht, um die hiesige Kampagne für seine neuen Angebote für Servervirtualisierung, die vor allem auf mittelgrosse Unternehmen abzielen, zu bebildern.
Gebildet wird die "Trilogie" der HP-Neuheiten durch ein neues Serverblade für das BladeSystem c3000, ein neues Speicherarray und dazugehörige Servicepakete. In der Schweiz sollten die neuen Produkte und Services, die HP über Partner vertreibt, in ungefähr drei Wochen erhältlich werden, wie Martin Regli, Manager Enterprise Storage & Server bei HP Schweiz, gestern gegenüber der Presse erklärte.
Das "ProLiant BL495c virtualization blade" ist gemäss Regli "das erste Produkt aus dem Hause HP, das speziell entwickelt wurde, um den Bedürfnissen der Virtualisierung gerecht zu werden." Dazu gehören viel Speicher und Netzwerkbandbreite. Das neue, mit zwei Quad-Core CPUs von AMD bestückte Serverblade kann, trotz nur halber Bauhöhe, mit bis zu 8 Netzwerkverbindungen (bis 10 Gb/s) und 16 DIMMS bzw. bis zu 128 GB Memory ausgerüstet werden. Ausserdem weist es statt traditioneller Harddisks zwei Flash-basierte Solid-State-Drives auf, die nur ein Watt Stromleistung brauchen.
Das ebenfalls neue "StorageWorks Scalable NAS" ist im Prinzip einer der bekannten "Enterprise Virtual Arrays" (EVA) von HP, der zusätzlich mit einem NAS-Gateway ausgerüstet wurde und so neben blockbasiertem SAN-Speicher auch filebasierten NAS-Speicherplatz zur Verfüguing stellen kann. In der Mindestkonfiguration weist das System 4,8 TB Speicherplatz auf. Es kann bis auf 96 TB ausgebaut werden. Martin Regli betonte bei dem neuen Gerät vor allem die Skalierbarkeit auch in Bezug auf die Leistung: Da es nicht nur mit einem sondern mit bis zu drei Comtrollern ausgerüstet werden kann, lasse sich auch die Performance den Bedürfnissen anpassen.
Den letzten Teil der "Trilogie" sind eine Serie von vordefinierten Servicepaketen (Care Packs), die "Virtualization Accelerator Services", die zu einem festen Preis angeboten werden, und von der Planungs bis zur Betriebsphase eines Virtualisierungsprojekts reichen. (Hans Jörg Maron)

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