HR-Outsourcing auch für Schweizer KMU

27. April 2005, 10:46
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IBM und PFS wollen Schweizer KMU die Lohnabrechnung abnehmen.

IBM und PFS wollen Schweizer KMU die Lohnabrechnung abnehmen.
IBM Schweiz und PFS Pension Fund Services haben sich zusammengetan, um in der Schweiz ein vollständiges Outsourcing-Angebot für die Lohnabrechnung auf die Beine zu stellen. Zielkunden sind mittelgrosse Unternehmen ab 100 Mitarbeitern. PFS übernimmt dabei den eigentlichen Ablauf der Salärabrechnung, IBM ist für die IT-Infrastruktur zuständig. Die technologische Grundlage bildet eine von IBM angepasste HR-Lösung von SAP.
Das Angebot soll gemäss den beiden Partnern alle Aspekte der Lohnverwaltung abdecken. Dazu gehören die Datenpflege, zum Beispiel Ergänzungen und die Kontrolle der Personaldaten, die dauernd aktalisierte Berücksichtigung von firmenspezifischen Anforderungen (Schichtzulagen, Kurzarbeit, Abbildungen von Gesamtarbeitsverträgen, Organisation oder Zugriffsberechtigungen usw.) ebenso wie Support (Schulungen und ein Helpdesk) sowie gewisse Anpassungen (Erstellung und Pflege von Schnittstellen zur Zeitwirtschaft oder SAP Finanzbuchhaltung.) Auch die Anpassung an zukünftige gesetzliche Anforderungen, zum Beispiel einen neuen Lohnausweis, soll dem Kunden abgenommen werden.
Business Process Outsourcing, das Outsourcing-Modell, bei dem der Outsourcer dem Kunden den Betrieb eines gesamten Geschäftsprozesses, inklusive der dazugehörigen IT, abnimmt, war bisher eher ein Thema für Grossfirmen. Durch den heftigen Konkurrenzkampf um diese Kunden ist der Preisdruck allerdings hoch, was solche Grossprojekte für die Anbieter risikoreich macht. Deshalb peilen die grossen Outsourcer zunehmend auch etwas kleinere Unternehmen als Kunden an. Dass sie sich dabei oft im Bereich der "Human Resources", also des Personalwesens versuchen, ist auch kein Zufall: Das BPO-Modell ist im HR-Bereich gemäss Marktforschern allgemein am zugkräftigsten. (Hans jörg Maron).

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