HTC streicht fast jede vierte Stelle

3. Juli 2018, 13:49
  • international
  • geschäftszahlen
image

Der unter Druck geratene Smartphone-Anbieter HTC streicht 1500 Arbeitsplätze in seiner Produktion in Taiwan.

Der unter Druck geratene Smartphone-Anbieter HTC streicht 1500 Arbeitsplätze in seiner Produktion in Taiwan. Damit fällt fast jeder Vierte der weltweit 6450 Jobs weg. Die Aktie reagierte auf die Ankündigung heute mit einem Sturz um fast sieben Prozent auf den tiefsten Stand seit Herbst 2015.
HTC kämpft schon länger mit Absatzproblemen. Im vergangenen Herbst gab die Firma aus Taiwan bereits 2000 Smartphone-Entwickler für rund eine Milliarde Dollar an Google ab, wo sie an eigener Hardware des Internet-Konzerns arbeiten sollen.
Neben dem Smartphone-Geschäft ist HTC mit seinem Headset Vive noch einer der wichtigsten Player bei VR-Brillen. Dieser Markt entwickelt sich jedoch für alle Anbieter bisher schleppender als erwartet. Der Stellenabbau in der Produktion sei ein notwendiger Schritt, der bis Ende September umgesetzt werde, erklärte HTC. (sda/ts)

Loading

Mehr zum Thema

image

Adesso steigert Umsatz, aber verdient weniger

Der IT-Dienstleister hat im ersten Halbjahr 2022 den Umsatz um 28% gesteigert, gleichzeitig ist das EBITDA um ein Drittel gesunken.

publiziert am 16.8.2022
image

Schwacher PC-Markt belastet Lenovo

Wachstum in anderen Bereichen kann die Rückgänge im PC-Absatz nicht wettmachen. Der chinesische Hersteller stagniert.

publiziert am 11.8.2022
image

Krise bei Avaya manifestiert sich nun auch in schwachen Zahlen

Im letzten Quartal hat Avaya 20% weniger Umsatz als noch vor einem Jahr erwirtschaftet. Das Unternehmen äussert gar Zweifel am eigenen Fortbestehen.

publiziert am 10.8.2022
image

Also will für bis zu 100 Millionen Euro Aktien zurückkaufen

Der Distributor lanciert einen Aktienrückkauf. Also-Konzernchef Möller-Hergt hält die Papiere derzeit für unterbewertet.

publiziert am 9.8.2022