HTC wird konkret und streicht etwa 2250 Stellen

13. August 2015, 15:21
  • international
  • apple
image

Der von Apple und Samsung dominierte Smartphone-Markt bereitet dem taiwanesischen Hersteller HTC grosse Mühe.

Der von Apple und Samsung dominierte Smartphone-Markt bereitet dem taiwanesischen Hersteller HTC grosse Mühe. Wie bereits angekündigt hat, will er nun wegen seiner Absatzproblemen über einen Stellenabbau die Kosten um 35 Prozent reduzieren. Deshalb sollen rund 15 Prozent der Arbeitsplätze wegfallen, wie das Unternehmen heute ankündigte. Nach Medienberichten dürften rund 2250 Mitarbeiter ihre Jobs verlieren.
Laut Analysten war HTCs Anteil am Smartphone-Markt zuletzt unter zwei Prozent gerutscht. Ausserdem musste im letzten Quartal ein Verlust von acht Milliarden Taiwan-Dollar oder etwa 251 Millionen Franken ausgewiesen werden. Derzeit ist der einstige Smartphone-Voreiter dabei, sich unabhängiger von dem Business zu machen und entwickelt unter anderem eine 3D-Brille zum Eintauchen in virtuelle Welten. HTC nimmt mit Action-Kameras und Fitness-Geräten aber auch ganz andere Geschäftsfelder ins Visier. (sda/vri)

Loading

Mehr zum Thema

image

Schwerer Schlag gegen eine der erfolgreichsten Ransomware-Banden

Die Gruppe Hive hatte unter anderen Emil Frey und Media Markt attackiert. Jetzt haben das FBI, Europol und weitere Behörden die Hive-Infrastruktur ausgeschaltet.

publiziert am 27.1.2023
image

Intel-Zahlen rasseln in den Keller

Im vergangenen Quartal fiel der Umsatz im Jahresvergleich um 32% auf 14 Milliarden Dollar. Unter dem Strich steht sogar eine rote Zahl.

publiziert am 27.1.2023
image

Sunrise will nicht freiwillig auf Huawei verzichten

Ohne politischen Druck werde man nicht auf die Mobilfunktechnologie des chinesischen Anbieters verzichten, sagte der CEO der Muttergesellschaft.

publiziert am 26.1.2023
image

Auch bei IBM stehen weltweit Entlassungen an

Der Konzern will rund 4000 Jobs streichen. Betroffen sind diejenigen Bereiche, die nicht in Kyndryl und Watson Health ausgelagert wurden.

publiziert am 26.1.2023