Huawei bezieht neuen Standort in Lausanne

24. September 2020, 15:27
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Der Konzern fasst im neuen Bau seine Teams aus der Romandie zusammen.

Huawei Schweiz hat in Lausanne einen neuen Standort bezogen. Dort würden die für die Romandie verantwortlichen Teams räumlich zusammenrücken: die Account-Teams für das Carrier- und das Enterprise-Geschäft, die Mitarbeitenden des Huawei-Forschungszentrums sowie die Abteilung "Industry Standardization", teilt der Konzern mit.
Dies sei "ein starkes Bekenntnis zur Romandie", so Huawei. Im neuen Gebäude, das von den regionalen Architekten Fruehauf, Henry & Viladoms realisiert wurde, stehen über 30 Arbeitsplätze, eine Cafeteria sowie Begegnungszonen und Meetingräume zur Verfügung. Die Büroräume befinden sich in unmittelbarer Nähe zur EPFL und deren Innovation Park. Ein weiterer Ausbau sei geplant. Huawei sei bestrebt, das Forschungszentrum zu vergrössern und mit den Hochschulen in der Region Genf-Lausanne-Neuchâtel zu kooperieren.
"Mit der Eröffnung des neuen Standorts in St. Sulpice stärken wir unsere Community in der Westschweiz und geben ein klares Commitment zu unserer flächendeckenden Präsenz in der Schweiz ab", sagt Haitao Wang, CEO von Huawei Schweiz. Huawei hat seit 2008 seinen Schweizer Sitz in Liebefeld BE und unterhält seit 2012 weitere Büros in Dübendorf und Lausanne. Zurzeit zählt Huawei Schweiz nach eigenen Angaben über 300 Angestellte aus über 30 verschiedenen Nationen.

Huawei-Vorsitzender Guo Ping spricht in Shanghai

In Shanghai begann am 23. September 2020 auch das Event "Huawei Connect". In einer Keynote-Rede erklärte der Vorsitzende von Huawei, Guo Ping, unter anderem, man wolle "neue Werte durch Synergie in fünf technischen Bereichen" schaffen: Konnektivität, Cloud, KI, Computing und Branchenanwendungen.
"Da immer mehr Regierungen und Unternehmen auf digitale Lösungen und künstliche Intelligenz umstellen, kann die IKT-Branche mit einem unglaublichen Wachstumspotenzial rechnen", sagte Guo Ping. Huawei hoffe daher, alle Bereiche mit Partnern abdecken zu können, damit diese die Vorteile der neuen Wertekette optimal ausschöpfen könnten.

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