Huber+Suhner: starkes Wachstum aber wenig Profitabilität mit Fiberoptik

21. August 2018, 13:18
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Der Kabelhersteller Huber+Suhner hat im ersten Halbjahr 2018 den Umsatz klar im zweistelligen Bereich gesteigert und den Gewinn um über einen Drittel.

Der Kabelhersteller Huber+Suhner hat im ersten Halbjahr 2018 den Umsatz klar im zweistelligen Bereich gesteigert und den Gewinn um über einen Drittel. So erhöhte sich der Umsatz um gut 15 Prozent auf 474 Millionen Franken und der Auftragseingang gar um über 21 Prozent auf 516,8 Millionen Franken. Beim Gewinn war die Entwicklung noch stärker. Das operative Ergebnis auf Stufe EBIT nahm um gut 35 Prozent auf 44,3 Millionen Franken zu.
Zur Verbesserung des operativen Gewinns trugen insbesondere die Segmente Hochfrequenz und die zuletzt etwas darbende Niederfrequenz bei, wogegen der dritte Technologie-Bereich Fiberoptik beim EBIT einen Rückgang verzeichnete.
Zweistelliges Wachstum auch im RZ-Bereich
Grosse Volumina habe Fiberoptik mit Grossprojekten für den Ausbau von Mobilfunknetzen auf den 4G/LTE-Standard in preissensitiven Schwellenländern erzielt, während die Umsätze mit Kommunikationsausrüstern geschrumpft seien, lautet die Begründung von Huber+Suhner für die hier geringere Profitabilität. Das Geschäft in der Wachstumsinitiative Rechenzentren habe weitere Fortschritte verzeichnen und zweistellig zulegen können.
Im Segment Hochfrequenz zogen die Verkäufe in den Teilmärkten Mess- und Prüftechnik sowie Luft-, Raumfahrt und Wehrtechnik am meisten an. Auch das Geschäft mit Hochfrequenzlösungen für schnelle Datenverbindungen in den Zügen habe sich gut entwickelt.
Das Segment Niederfrequenz trug vor allem dank einer günstiger Kostenstruktur wieder stärker zum Ergebnis bei. Dies habe nach der strategischen Bereinigung des Vorjahres voll durchgeschlagen, so die Mitteilung. (sda/ts)

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