"Hypi" Lenzburg nächster Kunde von Finform

23. September 2016, 12:41
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Die Finform-Technologie findet einen neuen Kunden.

Bei der Hypothekarbank Lenzburg kann man sich nicht nur per App einen Überlick über seine Konten verschaffen, die kostenlos im AppStore von Apple zur Verfügung steht. Demnächst soll auch eine Version für Android-Geräte folgen. Zum Einsatz kommt die Technik von Finform.
Das Jointventure von PostFinance und Axon Ivy, wo sie allerdings noch nicht aktiv beworben wird, wie René Oppliger, CEO von Finform, auf Anfrage festhält. Im Hintergrund des Compliance-Prozesses laufe die BPM-Plattform von Axon Ivy.
Konkret wird der digitale Prozess nach herunterladen der App in drei Schritten abgewickelt. Man benötig dazu seine ID oder seinen Pass, gibt dann zuerst seine persönlichen Daten ein, lässt sich über ein Video-Chat die Echtheit des Ausweises bestätigen und sollte, wenn alles seine Richtigkeit hat, in rund zehn Minuten per SMS den Kontoabschluss bestätigt bekommen. Für die Video-Identifizierung greift die Hypi übrigens auf das Call-Center der Post in Visp zurück.
In einem zweiten Schritt soll auch an sämtlichen Kundenschaltern der insgesamt 13 Geschäftsstellen die digitale Kontoeröffnung möglich werden, heisst es bei der Bank. Die Finform-Technologie soll zudem als neue Funktion in die von der Hypi selbst entwickelte Kernbanken-Software Finstar integriert werden. Sie ist mit der von Expertsoft entwickelten Lösung PM1 für das Wealth- und Portfolio-Management kombiniert und war zuletzt bei neun Banken im Einsatz. Folgerichtig will die Hypi auch ihnen mit der neuen App ermöglichen, neue Kunden zu gewinnen. (vri)

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