Hypo Lenzburg meldet weiteren Finstar-Vertrag

27. Juni 2016, 10:32
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Erstmals will die Hypothekarbank Lenzburg einen Kunden aus dem Nichtbankenbereich für ein Business-Service-Outsourcing "auf Basis der Kernbankenapplikation Finstar" gewonnen haben.

Erstmals will die Hypothekarbank Lenzburg einen Kunden aus dem Nichtbankenbereich für ein Business-Service-Outsourcing "auf Basis der Kernbankenapplikation Finstar" gewonnen haben. Allerdings bestehe derzeit noch eine Geheimhaltungspflicht, weshalb derzeit kein Name genannt werden könne, wie es in einer Mitteilung heisst. Die "Hypi" gehört zu Gründungsmitgliedern von Swiss Fintech Innovations. Die selbst entwickelte Kernbanken-Software ist mit der von Expertsoft entwickelten Lösung PM1 für das Wealth- und Portfolio-Management kombiniert und war zuletzt bei neun Banken im Einsatz.
Klar ist laut der Mitteilung aber, dass die bestehende Outsourcing-Lösung des Kunden durch die hauseigene Bankenapplikation Finstar ersetzt werde. Sämtliche Systeme würden im Rechenzentrum der Hypi in Lenzburg betreut und man übernehme "ebenfalls die Prozessabwicklung in den Bereichen Zahlen, Servicecenter und Compliance". Umgesetzt sein soll das Outsourcing im letzten Quartal 2016. Es handle sich um einen "langjährigen" Vertrag, in dessen Folge der Kunde seine Komplexität reduzieren, Risiken minimieren und seine Kosten substanziell senken werde. (vri)

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