IBM baut den Channel um

21. Januar 2015, 12:45
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Channelpartner werden in einer neuen Group vereint.

Channelpartner werden in einer neuen Group vereint.
Erstmals soll IBM seine Software- und Hardware-Partner unter dem Dach einer neuen Global Business Partner Group vereinen. Das berichtet jedenfalls der stets gut informierte amerikanische Branchendienst 'CRN'. Mit der Restrukturierung wolle IBM den Channel besser auf die Ära von Cloud Computing, Big Data und Analytics vorbereiten können. Während IBM den Bericht bisher nicht kommentiert, muss man sich vorerst damit begnügen, dass in den USA erste Partner dem Branchenblatt die Neuaufstellung bestätigt haben.
Ob IBM mit diesem erneuten Umbau wieder auf Wachstum getrimmt werden kann, ist offen. Denn CEO Virginia Rometty hat es seit ihrem Amtsantritt 2012 nicht geschafft, den Konzrtn vom anhaltenden Schrumpfkurs abzubringen. Indem Big Blue nun auf einen stärker integrierten Ansatz für IT-Services setze, wolle man die bisherige Silostruktur aufbrechen und die Geschäftsprobleme der Kunden nicht mehr wie bisher in separaten Sparten angehen, heisst es in dem Bericht weiter. Die neu geschaffene Gruppe vereine Forschung, Vertrieb, Systeme, Services, Cloud, Watson, Sicherheit, Handel und Analytics. Das ermögliche, den Channel mit dem grossen Produktportfolio so zu adressieren, dass die Grenzen der bisherigen Sparten fliessend und somit weniger spürbar werden.
Eine mit der Reorganisation einhergehende personelle Änderung scheint sich derzeit allerdings nicht abzuzeichnen. Nur die Zuständigkeiten seien innerhalb von IBM teilweise angepasst worden. Während der weltweite Channel-Chef Marc Dupaquier seinen Posten weiter behält, sei der ehemalige Leiter der IBM Systems and Technology Group, Tom Rosamilia, neu zum Senior Vice President der IBM Systems Group avanciert und übernehme die globale Verantwortung für alle Aspekte von Middleware, Server und Speicher sowie die globale Partnerorganisation. In der Cloud-Gruppe amtet nun Bob LeBlanc als Senior Vice President und Arvind Krishna wird neu ebenfalls als Senior Vice President die Forschung von IBM leiten. Zudem wird Steven Mills Executive Vice President von IBM Software and Systems, nachdem er zuvor die Software Group verantwortet hatte. (vri)

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