IBM-Berater werden zu Analyse-Experten

8. Oktober 2015, 16:22
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Obwohl in den Unternehmen immer mehr Informationen gesammelt und ausgewertet werden, sind immer noch 80 Prozent aller verfügbaren Daten herkömmlichen IT-Systemen unzugänglich, hält man bei IBM fest.

Obwohl in den Unternehmen immer mehr Informationen gesammelt und ausgewertet werden, sind immer noch 80 Prozent aller verfügbaren Daten herkömmlichen IT-Systemen unzugänglich, hält man bei IBM fest. Um diese Situation zu beenden, hat der Konzern unter dem Stichwort "Cognitive Business" eine eigene Beratungsorganisation gestartet. Sie umfasst derzeit "über 2000 Analytics-Spezialisten, Data-Scientists und Branchenberater", heisst es in einer Meldung.
Bei Big Blue versteht man Cognitive Business als Nachfolger der früher als "E-Business" und dann als "Smarter-Planet" bekannten Ära. Nun soll es darum gehen, mit der Digitalisierung die Kommerzialisierung der Analytics-Technik von Watson voranzutreiben und ihr neue Einsatzmöglichkeiten und Funktionen zu erschliessen. Konkret soll die Analyse auf der technischen Basis von Watson genutzt werden, um Unternehmen bei der Weiterentwicklung ihres Business zu unterstützen. So finden sich in der besonders geschulten Beratertruppe zum Beispiel auch Industrie- und Change-Management-Spezialisten, wie IBM schreibt. Vorgesehen sei, wie es weiter heisst, noch in diesem Jahr weitere 25'000 Mitarbeiter im Umgang mit solchen "kognitiven Systemen" zu schulen. (vri)

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