IBM bringt diverse Cloud-Neuigkeiten

9. Oktober 2013, 13:49
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Public-Services für Clouds sind günstig, aber unsicher. Bei Private-Services ist es umgekehrt. IBM will mit neuen Servern, Speichern und Software eine Weg aus dem Dilemma weisen.

Public-Services für Clouds sind günstig, aber unsicher. Bei Private-Services ist es umgekehrt. IBM will mit neuen Servern, Speichern und Software eine Weg aus dem Dilemma weisen.
Die diesjährige "InterConnect" von IBM, die heute in Singapore begann, steht ganz im Zeichen der Konvergenz von Cloud, Mobile, Social sowie Big-Data und Analytics. Die dafür vorgestellten neuen Produkte fragen nach dem kontrollierten Umgang mit Anwendungen und Daten. Darum adressieren sie nicht nur öffentliche Cloud-Infrastrukturen sondern insbesondere Private-Clouds und die Kombination beider in hybriden Installationen. Dazu sind neben neuer Hard- und Software auch Services aufgegleist worden, die unter anderem helfen sollen, Applikationen und Daten einfach in derartige Clouds zu übertragen. Unter anderem kommen hier erstmals auch die mit der SoftLayer-Übernahme integrierten Angebote zum Tragen.
"Pure"-Ausbauten
Konkret will IBM die PureSystems-Familie vereinfacht und beschleunigt haben. Es handle sich um PureFlex-Angebote mit den Konfigurationen - PureFlex-System-Express und PureFlex-System-Enterprise. Die erste Version adressiert in einer günstigen Einzel-Chassis-Version KMUs und Fachabteilungen. Die grössere Ausführung ist als hochverfügbare Multi-Chassis-Konfigurationen für Cloud-Implementierungen in Unternehmen gedacht. Ergänzend dazu liegen neue PureFlex- und Flex System-Rechenknoten, Netzwerkkomponenten und die PureFlex Solution for IBM i als komplettes, integriertes System vor. Wer PureFlex zur Cloud-Unterstützung nutzt, soll es nun auch mit einem einfachen Upgrade zu einem SmartCloud-Angebot erweitern können. Das wiederum wir in der Einstiegsvariante auch OpenStack unterstützen.
Zudem soll es künftig auch ein neues PureSystems für Big Data- und Analytics-Aufgaben geben, dass als Einstiegsmodell mit Netezza-Technologie läuft. Zudem ist ein neues PureData System for Hadoop hinzugekommen, mit dem die Datenanalyse in Social- und Text-Analytics leichter werden soll. Für Service-Provider ist eine neue Power Systems Solution Edition als vorgefertigte, vorinstallierten Cloud-Lösung hinzugekommen. Und als Neuigkeit kommt PowerVP dazu, ein Virtualisierungs-Performance-Tool, mit dem man schnell und transparent auf Veränderungen reagieren können soll. Zudem sein für offene Cloud-Umgebungen ein Power Integrated Facility for Linux (IFL) hinzugekommen, das in Linux-Ökosystemen bei hohen Quality-of-Service die Verwaltung zu günstigen Kosten verspricht.
Tempo in die Systeme
Laut IBM ist die Verarbeitungsgeschwindigkeit ein Hauptanliegen. Deshalb bringt IBM für Cloud-Kunden neue IBM BLU Acceleration Solution - Power Systems Edition auf Basis von Power7+-Prozessor für um bis zu achtmal bis zu 50-mal schnellere Reporting- und Analysefunktionen. Ausserdem verzehnfachen sich die Einsparmöglichkeiten beim Speicherplatz.
Angekündigt wurde zudem das neue Storwize V5000-System, dass für Festplatte und Flash konfiguriert werden kann. Es soll insbesondere KMUs über IBM Easy Tier-Funktionen die automatische Datenablage im jeweils kostengünstigsten Tier ermöglichen. Ebenfalls für KMU wurde der Server IBM System x3250 M5 entwickelt. Er verspricht verbesserte Leistung, Verfügbarkeit und Energieeffizienz mit Platz für weiteres Wachstum für Workloads wie E-Mail, File-, Print- und Web-Services sowie für Hybrid-Cloud-Umgebungen.
Ab Ende Oktober soll auch ein neues NeXtScale-System dazu kommen, mit dem Computing-Plattformen mit bis zu drei Mal so viel Rechenkernen wie bisherige 1-U-Rack-Server ausgestattet werden können. Adressiert werden auch Social Media, Analytik, Technical Computing und Public-, Private und Hybrid-Clouds. Damit sollen bis zu 84 x86-basierte Systeme und 2.016 Prozessorkerne in einem Standard-19-Zoll-Rack möglich werden.
Aktualisiert
In Sachen Technical-Computing will IBM eine Reihe von neuen und erweiterten Mainstream-Angeboten aktualisiert haben: Application Ready Solutions, NeXtScale Systems und IBM Platform Computing-Software wie IBM Platform HPC und IBM Platform Symphony. Auch bei diesen Ausbauten geht es vornehmlich darum, Tempo in die Workloads zu bringen und die Verwaltung komfortabler zu gestalten. (vri)

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