IBM bringt neue Super-Computer für Unix

25. Juli 2006, 16:51
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Virtualisierungs- und Abrechnungssoftware soll "On-Demand"-Computing nun auch auf Unix-Rechnern möglich machen.

Virtualisierungs- und Abrechnungssoftware soll "On-Demand"-Computing nun auch auf Unix-Rechnern möglich machen.
IBM hat heute neue Server der p5-Familie vorgestellt. Die Maschinen haben bis zu 64-Prozessorenkerne und sollen sowohl günstiger wie HPs "Superdome" wie auch schneller sein. Ein p5-595 kann mit einer DB2 Datenbank, IBMs AIX Unix-Deriviat und dem hauseigenen Speichersystem bis zu 4 Millionen Transaktionen pro Minute bewältigen, berichtet "Big Blue" stolz.
Die neuen Server verwenden eine Chip-Technologie, die IBM ursprünglich für Spielkonsolen entwickelt hat. Die Technologie wird "Dual Stress" genannt, weil das Silikon für den Chip gleichzeitig auseinandergezogen und zusammengepresst wird. Mit dieser Technik lassen sich gemäss IBM bis zu 24 Prozent mehr Rechenleistung bei gleichem Stromverbrauch erzeugen.
Die neuen Rechner enthalten so genannte "Books", die je zwei mal vier Zwei-Kern Power-Prozessoren enthalten. Das grösste erhältliche System kann bis 64-Prozessorkerne (also vier "Books") enthalten und bis zu zwei Terabyte Hauptspeicher ansprechen.
Tivoli Usage and Accounting Manager
Gleichzeitig mit den neuen Systemen bringt IBM eine Software (Tivoli Usage and Accounting Manager), mit der sich der Gebrauch der Rechen- und Speicherressourcen einzelnen Applikationen zuordnen lässt. Damit werden neue Preismodelle möglich, da man nun auch bei Unix-Computern die Rechenleistung nach allfallendem Leistungshunger verrechnen kann, statt dem Kunden ganze Server zu verkaufen oder zu vermieten. (hc)

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