IBM bringt "Watson for Wealth Management" in die Schweiz

11. März 2015, 16:23
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"Big Blue" setzt bekanntlich grosse Hoffnungen in "Cognitive Computing", respektive den "lernenden" Computer Watson.

"Big Blue" setzt bekanntlich grosse Hoffnungen in "Cognitive Computing", respektive den "lernenden" Computer Watson. Bisher konnte Watson den stetigen Umsatzrückgang bei IBM allerdings nicht stoppen. Nun schnürt IBM branchenspezifische Dienstleistungspakete rund um Watson. So bietet der IT-Riese seit Januar im deutschsprachigen Raum "Watson for Wealth Management" an. Bis heute konnte man im DACH-Raum allerdings noch keine Bank von dem Produkt überzeugen.
"Watson for Wealth Management" hat in einer ersten Version zwei Funktionen. Einerseits ist es eine Art "verbessertes CRM". Es analysiert den (superreichen) Kunden und seine Wünsche. Dafür werden strukturierte und unstrukturierte Daten durchforstet. Andererseits unterstützt es Bankberater bei Anlageempfehlungen. Weitere Funktionalitäten, etwa die automatisierte Analyse von Nachrichten, sollen laufend dazu kommen. Die aktuelle Version von "Watson for Wealth Management" "versteht" allerdings erst Englisch.
Was das neuartige, selbstlernende System kosten wird, hängt vom Use Case und dem Aufwand für den Aufbau des "Knowledge Corpus", auf den Watson zugreift, ab. Ruedi Vontobel von IBM Schweiz sprach an einer Medienveranstaltung diese Woche von einem "einstelligen Millionenbetrag".
Bei IBM ist man überzeugt, dass die Watson-Technologie die Finanzindustrie radikal transformieren werde. Man hofft, dass Software-Hersteller auf den Zug aufspringen werden, und zusätzliche Software für Watson enwickeln werden. (hc)

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