IBM-CEO: "Banken haben bei KI die Führungsrolle"

29. September 2016, 11:51
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Globale Banken wie die UBS müssen sich in den Bereichen Data Mining und Künstliche Intelligenz (KI) weiterentwickeln, wenn sie sich gegen Apple und Google, aber ebenso gegen die kleinen, agilen Fintechs wehren wollen.

Globale Banken wie die UBS müssen sich in den Bereichen Data Mining und Künstliche Intelligenz (KI) weiterentwickeln, wenn sie sich gegen Apple und Google, aber ebenso gegen die kleinen, agilen Fintechs wehren wollen. Die Banken gelten allerdings als eher träge.
So überraschte IBM-CEO Ginni Rometty an der Banker-Konferenz Sibos mit der Aussage, die Banken würden die Welt in die KI-Epoche führen. Sie erklärte zudem, dass unter anderem die Royal Bank of Scotland Group und die brasilianische Banco Bradesco Watson einsetzen, das KI-Programm von IBM. Laut der Nachrichtenagentur 'Bloomberg' sagt IBM-Sprecher Steve Tomasco, man arbeite mit der UBS
an "mehreren kognitiven Pilotprojekten".
UBS-Chef Sergio Ermotti äusserte sich auf demselben Konferenz-Podium in Genf weniger konkret zu den UBS-Aktivitäten. Er zeigte sich skeptisch, dass Tech-Firmen eines Tages die Banken ersetzen könnten. "Wenn ihr in einen so stark regulierten Sektor wie die Finanzbranche einsteigen wollt, willkommen zur Party," sagte Ermotti.
Konkrete Zahlen zu den Umsätzen von IBM mit Watson, beziehungsweise in der Finanzbranche sind nach wie vor nicht bekannt, so 'Bloomberg'. (mag)

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