IBM erweitert den USB-Stick ZTIC

7. März 2012, 12:13
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ZTIC kommt mit einer neu entwickelten Betriebssystem-Streaming Technologie (eZTIC) für alle Branchen und verspricht sicheren Zugriff auf virtualisierte Desktops aus der Unternehmens-Cloud.

ZTIC kommt mit einer neu entwickelten Betriebssystem-Streaming Technologie (eZTIC) für alle Branchen und verspricht sicheren Zugriff auf virtualisierte Desktops aus der Unternehmens-Cloud.
Bereits 2009 haben IBM-Forscher ein USB-Gerät namens Zone Trusted Information Channel (ZTIC) fürs Online-Banking entwickelt - 2010 wurde der Stick von der UBS eingeführt.
2013 soll nun eine erweiterte ZTIC-Version namens IBM Secure Enterprise Desktop auf den Markt kommen (eZTIC): Die erweiterte Version ermöglicht, durch eine neu entwickelte Betriebssystem-Streaming-Technologie, auch anderen Branchen den Gebrauch des USB-Sticks, wie IBM-Mediensprecherin Susan Orozco auf Anfrage von inside-it.ch sagt. Zur Zeit befindet sich das USB-Gerät in einem internen Pilotstadium und wird diese Tage an der Cebit vorgestellt.
Wie funktioniert eZTIC?
Wenn ein Mitarbeiter seinen eigenen oder einen anderen Computer für den Zugriff auf Daten und Programme im Firmennetz nutzen will, muss er seinen personalisierten eZTIC-Stick an den USB-Port seines Geräts anschliessen. Danach wird automatisch ein sogenannter Streaming-Hypervisor gestartet und Kontakt mit dem Server des Unternehmens aufgenommen, wie 'Swiss IT Magazine' schreibt. Dabei wird ermittelt, welche Zugangsberechtigungen der Mitarbeiter hat und welche Desktops ihm zur Verfügung stehen. Via Linux-OS kann dann der gewünschte Desktop ausgewählt und heruntergeladen werden. Dieser läuft dann völlig unabhängig von allen anderen auf dem Rechner installierten Systemen und sämtliche Zugriffe auf die gemeinsam genutzte Festplatte werden durch den Hypervisor kontrolliert. Wer online ist, hat laut IBM eine konstante Sicherung auf dem Server. (hal)

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