IBM-Forscher an der Spitze der Empa

26. März 2009, 09:52
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Der Bundesrat hat Gian-Luca Bona (Foto) zum neuen Direktor der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa gewählt.

Der Bundesrat hat Gian-Luca Bona (Foto) zum neuen Direktor der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa gewählt. Nach seinem Physik-Studium an der ETH Zürich wechselte Bona ins Forschungslabor von IBM in Rüschlikon, wo er ab 1998 als Forschungsmanager den Bereich Photonik (optische Technologien) leitete. 2004 übernahm Bona als Research Functional Manager eine Einheit von 150 Forschenden im IBM-Almaden-Forschungszentrum in San Jose, Kalifornien. Seit 2008 ist Bona als Direktor am IBM-Standort in Tucson, Arizona, für die Entwicklung neuartiger Bandspeicherlösungen verantwortlich. Damit ist er leitender Manager einer weltweiten Gruppe von IBM Forschungs- und Entwicklungs-Departementen mit insgesamt 350 Mitarbeitenden. Unter anderem war Bona für die strategische Neuausrichtung der Materialforschung bei IBM zuständig.
Gemäss einer Mitteilung des Departements des Innern überzeugte Bona im Wahlverfahren mit seiner interdisziplinären Denkweise, mit seinem internationalen Netzwerk aus Wissenschaft und Wirtschaft und mit seiner Vision zur strategischen Entwicklung der Empa als "Brückenkopf zwischen anwendungsorientierter Grundlagenforschung und Industrieforschung" sowie als starker Partner im Forschungs- und Innovationssystem der Schweiz.
Der Schweizer Spitzenforscher wird sein Amt am 1. September 2009 antreten und damit die Nachfolge des altersbedingt zurücktretenden Prof. Louis Schlapbach übernehmen. Vom 1. April bis zum Amtsantritt Bonas wird der derzeitige Vizedirektor Peter Hofer die Empa interimistisch leiten. (mim)

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