IBM-Grosskunden sind skeptisch wegen Lenovo-Deal

3. März 2005, 19:13
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Bad News für Big Blue

Bad news für Big Blue
Die deutsche Zeitschrift 'ComputerWoche' berichtet heute in der Online-Ausgabe, dass fast die Hälfte der IBM-Grosskunden im PC-Geschäft wegen des Lenovo-Deals sich einen Wechsel zu anderen Marken überlegen. 'ComputerWoche' stützt sich auf eine Umfrage von Merill Lynch unter 100 CIOs, die uns allerdings nicht vorliegt.
Um den Abwanderungsgelüsten der Kundschaft vorzubeugen, will IBM demnächst eine riesige Werbekampagne starten und dafür gegen 200 Millionen Dollar in die Hand nehmen. Dies sagte der designierte IBM/Lenovo-Chef Stephen Ward zu amerikanischen IT-Medien.
Noch ist allerdings nicht klar, ob die US Regierung nicht doch Einspruch gegen den geplanten Deal erheben wird. Lenovo wird über die chinesische Akademie der Wissenschaften durch den Staat und damit indirekt durch die chinesische kommunistische Partei kontrolliert. Erst kürzlich kritisierten die USA ganz massiv einen Entscheid der EU, künftig wieder Waffenexporte nach China zuzulassen. Die USA befürchten, dass China dadurch in den Besitz von militärischem Know-how kommen könnte. (Christoph Hugenschmidt)

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