IBM legt erstaunlich zu

25. Januar 2022 um 10:34
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6,2% Umsatzwachstum, so etwas konnte Big Blue schon lange nicht mehr melden.

In den letzten Jahren hat IBM meistens Umsatzrückgänge vermelden müssen, und wenn es einmal aufwärts ging dann nur leicht. Im letzten Quartal hat nun aber eine gute Nachfrage nach der Cloud-Software von IBM und den nach der Abspaltung von Kyndryl bei IBM verbliebenen IT-Services dem traditionsreichen IT-Konzern sein grösstes Umsatzplus seit Jahren beschert.
In den drei Monaten bis Ende Dezember 2021 stieg der IBM-Umsatz verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 6,5% auf 16,7 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Der Gewinn wuchs auf 2,3 Milliarden Dollar, gut eine Milliarde mehr als vor einem Jahr. Damals wurde das Quartalsergebnis allerdings stark von hohen Kosten für den Konzernumbau belastet.
Diese Zahlen betreffen nur die Geschäftsbereiche, welche nach der Abspaltung von Kyndryl Anfang November noch bei IBM verbleiben. Am stärksten hat der Consulting-Bereich (Business Transformation, Technology Consulting und Application Operations) zum Umsatzwachstum beigetragen. Der Erlös in diesem Bereich kletterte um 13% auf 4,7 Milliarden Dollar.
Für sein Software- und Cloud-Geschäft meldet IBM ein Wachstum um 8,2% auf 7,3 Milliarden Dollar. Die Haupttreiber für dieses Wachstum waren die starke Nachfrage nach Produkten von Red Hat (+19%) und Automationslösungen (+13%).
Der Umsatz im Bereich Infrastruktur, zu dem unterem anderem die Mainframes gehören, stagnierte dagegen und blieb bei bei 4,4 Milliarden Dollar.
Im gesamten Geschäftsjahr 2021 stieg der Umsatz von IBM um rund 4% auf 57,4 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn nahm um knapp 3% auf 5,7 Milliarden Dollar zu.

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