IBM: Marktmissbrauch im Mainframe-Business?

8. Oktober 2009, 09:28
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Branchenverband CCIA schaltet US-Justizministerium ein.

Branchenverband CCIA schaltet US-Justizministerium ein.
Laut einem Artikel des 'Wall Street Journal' untersucht das US-amerikanische Justizministerium die Markstellung von IBM im Mainframe-Business. Der Branchenverband Computer & Communications Industry Association (CCIA) habe nach einer Beschwerde gegen IBM eine Anfrage des Ministeriums mit Bitte um weitere Informationen über Big Blue erhalten, berichtet das Blatt.
Die CCIA, der Industriegrössen wie Microsoft, Google und Oracle angehören, wirft IBM vor, die eigene marktbeherrschende Position geschäftsschädigend ausgenutzt zu haben.
Das Mainframe-Geschäft von IBM ist schon seit längerem unter der Lupe von Wettbewerbshütern. Auch die EU wurde bereits Anfang Jahr eingeschaltet. IBM drohen Sanktionen, falls die Wettbewerbshüter Grossrechner als einen eigenständigen Markt definieren. IBM stellt sich auf den Standpunkt, dass Mainframes ein Teil des grösseren Server-Marktes sind. An diesem Markt hat IBM (nach Umsatz gesehen) einen Anteil von "nur" 30 Prozent. (mim)

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