IBM muss US-Supportern Überstunden ausbezahlen

23. November 2006, 10:33
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IBM wird 32'000 Angestellten in den USA ein Summe von insgesamt rund 65 Millionen Dollar ausbezahlen, um bisher nicht angerechnete Überstunden zu entschädigen.

IBM wird 32'000 Angestellten in den USA ein Summe von insgesamt rund 65 Millionen Dollar ausbezahlen, um bisher nicht angerechnete Überstunden zu entschädigen. Mit dieser Summe legt IBM eine Sammelklage bei, die ursprünglich von drei Angestellten in diesem Januar eingereicht worden war. Der Vergleich muss allerdings noch vom gericht genehmigt werden.
Die Angestellten hatten von IBM die Kompensation von Überstunden verlangt. Von IBM waren sie aber bisher als "hochqualifizierte Mitarbeitende" betrachtet worden, die nach US- und kalifornischen Gesetzten nicht unbedingt Anspruch auf Überstundenentschädigung haben.
Die Anwälte der Kläger, die von IBM als "Technical Services Professional and Information Technology Specialists" klassifiziert werden, argumentierten aber, dass diese in ihrer Arbeit hauptsächlich Manuale studieren würden, um Computerprobleme zu lösen. Damit seien sie keinesfalls die Entscheidungsträger oder kreativen Mitarbeiter, wie dies in der Bezeichnung "highly skilled professionals" impliziert werde. (hjm)

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