IBM PCs doch nicht im Retail?

9. Dezember 2004, 16:28
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Erste Äusserungen des designierten Lenovo-CEOs Stephen Ward.

In einem Interview (leider nicht mit uns, sondern mit dem Wall Street Journal - wir arbeiten daran) gab der designierte Chef von "New Lenovo", IBM-Veteran Stephen Ward, erste Einblicke in seine Strategie.
Wenig überraschend sagt Ward, er werde keine Verluste von Marktanteilen an Konkurrenten wie HP oder Dell "tolerieren". IBM-Verkaufsleute erhielten weiterhin Provisionen für den Verkauf von Lenovo-Maschinen. Lenovo werde auch in Zukunft versuchen, die Verkäufe durch den Einbau von Innovationen anzukurbeln und die Preise hochzuhalten. IBM hat in der Vergangenheit die "ThinkPad"-Notebooks mit Alleinstellungsmerkmalen versehen, beispielsweise mit der Integration von Fingerabdrucklesern.
Und er machte eine interessante Bemerkung über die künftigen Verkaufskanäle für die PCs und Notebooks von Lenovo/IBM: Es werde ausserhalb von China weiterhin keine PCs mit dem IBM-Brand im Retail geben. Allgemein hatte man angenommen, dass "New Lenovo" die günstigen Produktionskapazitäten in China für den Vorstoss in den europäischen wie auch amerikanischen Consumer-Markt nützen würde. (Christoph Hugenschmidt)

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