IBM: "Power Systems" ersetzen System i- und p-Server

3. April 2008, 13:25
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Und aus dem "i5/OS" wird schlicht "i".

Und aus dem "i5/OS" wird schlicht "i".
Spekulationen darüber gab es schon einige, nun hat es IBM offiziell gemacht: Die bisher getrennt geführten Serverfamilien "System p" (UNIX-Server) und "System i" (Ex-AS/400 bzw. iSeries) werden zusammengeführt und durch die neue, einheitliche "Power Systems"-Serverfamilie ersetzt. Diese werden auf dem Power6-CPU basieren und die Betriebssysteme AIX, Linux und i unterstützen.
i
i? Das ist das bisherige i5/OS, dessen Namen IBM anlässlich der Zusammenführung der Serverlinien, sagen wir es mal so, stark rationalisiert hat. (Ob das allerdings eine gute Idee war? Missverständnisse und Vertipper scheinen vorprogrammiert.) Die aktuelle Version ist i 6.1.
Die Power Systems-Server werden, je nach dem verlangten Betriebssystem, in verschiedenen "Editionen" – i-Editionen, AIX-Editionen oder Linux-Editionen - geliefert werden, welche jeweils die Server, zum Paket gehörende Konmponenten sowie das Betriebssystem beinhalten. Kunden können die Editionen bei Bedarf aber auch "mixen" und über die mitgelieferte "PowerVM"-Virtualisierungstechnologie die verschiedenen Betriebssysteme auf einem einzelnen Server gleichzeitig einsetzen.
Zwei klassische und ein Blade-Server
Das ist auch bei den beiden ersten klassischen "Power System"-Servern so, die IBM angekündigt hat, dem "Power 520 Express" (ein, zwei oder vier Prozessorkerne) und seinem etwas grösseren Bruder, dem "Power 550 Express" (zwei, vier, sechs oder acht Prozessorkerne).
Wie diese beiden Server wurde auch das neue Server-Blade "i Edition Express for BladeCenter S" für kleinere und mittelgrosse Unternehmen konzipiert. Das i-Edition-Server-Blade zielt vor allem auf Kunden ab, die bereits AS/400-, iSeries- oder System i 515, 520 oder 525-Server im Einsatz haben und diese in ein Blade-System konsolidieren möchten. Die i-Edition-Server-Blades können zusammen mit normalen x86-Blades im gleichen Chassis betreiben werden. (hjm)

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